Beiträge zum Stichwort ‘ Depression ’

Epigenetische Vererbung über vier Generationen

27. November 2018 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Gretchen van Steenwyk et al.: Transgenerational inheritance of behavioral and metabolic effects of paternal exposure to traumatic stress in early postnatal life: evidence in the 4th generation. Environmental Epigenetics 4, 16.10.2018, doi: 10.1093/eep/dvy023. Katharina Gapp et al.: Alterations in sperm long RNA contribute to the epigenetic inheritance of the effects of postnatal trauma. Molecular Psychiatry,

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Epigenetik der Depression

20. November 2018 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Olivera Story Jovanova et al.: DNA methylation signatures of depressive symptoms in middle-aged and elderly persons. JAMA Psychiatry 75, 01.09.2018, S. 949-959. Bethany Crawford et al.: DNA methylation and inflammation marker profiles associated with a history of depression. Human Molecular Genetics 27, 15.08.2018, S. 2840-2850. Immer mehr Forscher untersuchen den Zusammenhang zwischen Depressionen und epigenetischen

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Epigenetischen Enzymen bei der Arbeit zugeschaut

16. Januar 2017 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Hsiao-Ying Wey et al.: Insights into neuroepigenetics through human histone deacetylase PET imaging. Science Translational Medicine 8, 10.08.2016, 351ra106. Epigenetische Veränderungen von Zellen des Gehirns spielen vermutlich bei nahezu allen Persönlichkeitsstörungen und vielen anderen psychischen und neurologischen Erkrankungen eine Rolle, etwa bei der Alzheimerschen Krankheit, Schizophrenie, Depressionen oder Suchterkrankungen. Zu den epigenetischen Enzymen, die bei

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Intro zur Ausgabe 2/16, Juli 2016

7. Juli 2016 | Von | Kategorie: intro

(Hamburg, den 7. Juli 2016) Zu den Bereichen, die von der Epigenetik besonders profitieren, gehört zweifelsohne die Biopsychologie. Gleich fünf Meldungen in diesem Newsletter kreisen um die Themen Traumatisierung, Depression, Stress und Schizophrenie. Doch diese Häufung wundert nicht. Immerhin scheint die Epigenetik tatsächlich Lösungen anzubieten für einige besonders spannende, fast schon existenzielle Fragen, die uns

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Verbindung zwischen Armut und Depression

28. Juni 2016 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Johnna R. Swartz et al.: An epigenetic mechanism links socioeconomic status to changes in depression-related brain function in high-risk adolescents. Molecular Psychiatry, 24.05.2016, Online-Vorabpublikation. Dass toxischer Stress in früher Kindheit, etwa durch Gewalterfahrungen, die Epigenome in Zellen des Gehirns verändert, ist aus vielen Tierversuchen bekannt.  Auch für den Menschen wurde der Zusammenhang mit Hilfe epigenomischer

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Stress der Mutter macht Kinder vielleicht resilienter

18. Mai 2016 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Eva Unternaehrer et al.: Maternal adversities during pregnancy and cord blood oxytocin receptor (OXTR) DNA methylation. Social Cognitive and Affective Neuroscience, 22.04.2016, Online-Vorabpublikation. Hormesis nennt man es, wenn geringe Mengen eines Giftes oder eines potenziell schädlichen Einflusses die Widerstandsfähigkeit gegen eben diesen Einfluss erhöhen (siehe auch die Meldung Lob der Widerstandskraft). Gute Beispiele für solche

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Oxytocin mischt mit

30. Januar 2016 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Erica L. Smearman et al.: Oxytocin receptor genetic and epigenetic variations: association with child abuse and adult psychiatric symptoms. Child Development 87, 01/2016, S. 122-134. Dass frühkindlich erlebte Gewalt, Vernachlässigung und Misshandlung Spuren in den Epigenomen der Betroffenen hinterlassen, ist mittlerweile weitgehend anerkannt. Auch dafür, dass die Opfer nicht zuletzt deshalb später im Leben ein

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Verbindung zwischen Stress und Depression

14. Oktober 2015 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

HauSheng Sun et al.: ACF chromatin-remodeling complex mediates stress-induced depressive-like behavior. Nature Medicine 21, 10/2015, S. 1146-1153. Viele Forscher nehmen heute an, dass Depressionen durch toxischen Stress zumindest mit ausgelöst werden. Der Stress verstellt danach die Epigenome in wichtigen Stimmungs- und Angst-Zentren des Gehirns und verwandelt so dauerhaft den Stoffwechsel des Denkorgans. Deshalb hofft man

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Mikro-RNAs und Depression

21. September 2015 | Von | Kategorie: wirtschaft, projekte & medien

www.psych.mpg.de/2098952/PM1526_chen-epigenetics-depression Bei der Behandlung und Diagnose von Depressionen herrscht Verbesserungsbedarf. So fehlt es den Ärzten an zuverlässigen Tests sowohl für die Diagnose der Krankheit als auch für die Vorhersage, welches der verschiedenen derzeit üblichen Antidepressiva für einen individuellen Patienten das geeignetste ist. Dringend benötigt werden also so genannte Biomarker deren Auftreten oder Fehlen zuverlässige Prognosen

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Prägung auf den Feind

21. September 2015 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Sophie St-Cyr & Patrick O. McGowan. Programming of stress-related behavior and epigenetic neural gene regulation in mice offspring through maternal exposure to predator odor. Frontiers in Behavioral Neuroscience 9:145 06/2015, doi: 10.3389/fnbeh.2015.00145. Anhaltender Stress während der Trächtigkeit von Versuchstieren oder in der Phase kurz nach der Geburt verändert auf epigenetischem Weg die spätere Stressregulation des

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