Beiträge zum Stichwort ‘ Depression ’

Epigenetische Vererbung bei Menschen doch möglich?

11. Juni 2015 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Walfred W.C. Tang et al.: A Unique Gene Regulatory Network Resets the Human Germline Epigenome for Development. Cell 161, 04.06.2015, S. 1453-1467. Befruchtete Eizellen sind pluripotent. Nur deshalb kann sich aus ihnen ein komplexer Mensch mit seinen rund 200 verschiedenen Gewebetypen entwickeln. Wenn die Zellen ausdifferenzieren, verstellen sich zahlreiche epigenetische Schalter. Jede Zelle erhält so ihr

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Psychische Leiden verbindet epigenetische Auffälligkeit

8. April 2015 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

The Network and Pathway Analysis Subgroup of Psychiatric Genomics Consortium: Psychiatric genome-wide association study analyses implicate neuronal, immune and histone pathways. Nature Neuroscience 18, 02/2015, S. 199 – 209. Ein riesiges internationales Forschungskonsortium hat das Erbgut von mehr als 60.000 Menschen mit verschiedensten psychischen Erkrankungen analysiert. Dabei suchten sie genetische Auffälligkeiten, die Menschen mit einer

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Gehirn im (epigenetischen) Wandel

6. August 2013 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Ryan Lister et al.: Global epigenomic reconfiguration during mammalian brain development. Science, 04.07.2013, Online- Vorabpublikation. Es gibt zunehmend Hinweise, dass epigenetische Veränderungen des Gehirns an psychischen Leiden wie Depressionen, Bipolarer Störung, Autismus, Borderline- Syndrom oder Schizophrenie beteiligt sind. Wer diese Zusammenhänge in Zukunft ergründen möchte, dürfte an einer gerade im Fachblatt Science publizierten Studie nicht

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Epigenetischer Test sagt Ansprechen auf Antidepressivum voraus

3. August 2013 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

André Tadić et al.: Methylation of the promoter of brain-derived neurotrophic factor exon IV and antidepressant response in major depression. Molecular Psychiatry, 14.05.2013, Online- Vorabpublikation. Nur bei etwa einem Drittel der Menschen mit Depression wirkt das zuerst verordnete Antidepressivum. Etwa einem Viertel hilft auch kein weiteres Medikament. Da die Wirkung der Mittel erst nach mehreren

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Der Resilienz-Faktor

3. Januar 2013 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Torsten Klengel et al.: Allele-specific FKBP5 DNA demethylation mediates gene-childhood trauma interactions. Nature Neuroscience 16, 1/2013, S. 33-41. Elisabeth Binder und Torsten Klengel vom Max- Planck-Institut für Psychiatrie in München erforschen mit Kollegen ein Biomolekül namens FKBP5. Es moderiert die Stoffwechselreaktion einer Zelle auf Stresssignale. Von seinem Gen gibt es zwei Varianten, die mit darüber

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Vernachlässigung kleiner Kinder hinterlässt bleibende Spuren

8. April 2012 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Audrey R. Tyrka et al.: Childhood adversity and epigenetic modulation of the leukocyte glucocorticoid receptor: preliminary findings in healthy adults. PLoS one 7, 01/2012, e30148. Zu den berühmtesten Befunden der Epigenetik gehört, dass Ratten, die in ihren ersten Tagen kaum umsorgt werden, eine epigenetische Besonderheit aufweisen, die sie zeitlebens ängstlich und aggressiv macht. Natürlich wird

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Die grundlegendste Erklärung

2. April 2012 | Von | Kategorie: wirtschaft, projekte & medien

http://edge.org „Für mich liefert die Epigenetik die grundlegendste Erklärung innerhalb der Sozialwissenschaften und der Biologie seit Darwins Theorie der natürlichen und sexuellen Selektion.“ Diese geradezu euphorische Aussage stammt von Helen Fisher, einer bekannten Anthropologin aus den USA. Was Sie an der Epigenetik fasziniert? „Umwelteinflüsse können das Verhalten von Genen verändern, schalten sie an oder aus.“

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Fürsorge beeinflusst Hirnchemie

3. Januar 2012 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Ilaria Bertochi et al.: Regulatory functions of limbic receptors in body weight and anxiety uncovered by conditional knockout and maternal care. PNAS 108, 29.11. 2011, S. 19395-19400. Wenn Mäuse oder Ratten in frühester Kindheit nicht im üblichen Maß umsorgt werden, hinterlässt das bleibende Spuren in den Epigenomen wichtiger Gehirnzellen. Eine Folge dieser frühkindlichen Prägung ist

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Epigenetik des Verhaltens

9. Juli 2011 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Barry M. Lester et al.: Behavioral Epigenetics. Annals of the New York Academy of Sciences 1226, 05/2011, S. 14-33. Ende Oktober 2010 traf sich in Boston, USA, die Creme de la Creme der Verhaltens-Epigenetiker. Koryphäen wie Eric Nestler (New York), David Sweatt (Birmingham, USA) und Michael Meaney (Montreal), stellten spannende Resultate aus dem immer wichtiger

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Epigenetischer Schutz vor Posttraumatischer Belastungsstörung

1. Juli 2011 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Karestan C. Koenen et al.: SLC6A4 methylation modifies the effect of the number of traumatic events on risk for Posttraumatic Stress Disorder. Depression and Anxiety, 23.05.2011, Online-Vorabpublikation. Monica Uddin et al.: Gene expression and methylation signatures of MAN2C1 are associated with PTSD. Disease Markers 30, 01/2011, S. 111-121. Monica Uddin et al.: Epigenetic and inflammatory

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