Beiträge zum Stichwort ‘ Anti-Mikro-RNA ’

Epigenetische Vererbung des Depressionsrisikos

28. April 2021 | Von | Kategorie: grundlagenforschung
Wie eine Maus ihr Depressionsrisiko an Nachkommen weitergibt

Yanbo Wang et al.: Sperm microRNAs confer depression susceptibility to offspring. Science Advances 7, 10.02.2021, eabd7605. Depressionen treten oft in Familien gehäuft auf, obwohl bislang nur ein vergleichsweise kleiner Teil des Risikos auf genetische Unterschiede zurückzuführen ist. Deshalb gerät die epigenetische Vererbung zunehmend in den Fokus. Vor allem Experimente mit Mäusen haben vielfach ergeben, dass

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Transporter für Anti-Mikro-RNA gefunden

20. November 2014 | Von | Kategorie: onkologie

Christopher J. Cheng et al.: MicroRNA silencing for cancer therapy targeted to the tumour microenvironment. Nature, 17.11.2014, Online-Vorabpublikation. Mikro-RNAs sind wichtige epigenetische Botenstoffe. Ihr Bauplan steckt in so genannten nichtkodierenden Abschnitten der DNA, das heißt, in Regionen, die keine Gene, sprich Baupläne für Proteine enthalten. Erzeugt die Zelle Mikro-RNAs, zieht sie passende Boten-RNAs aus dem

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Epigenetisches Mittel gegen Schuppenflechte

7. Juni 2014 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Juan Guinea-Viniegra et al.: Targeting miR-21 to treat psoriasis. Science Translational Medicine 6, 26.02.2014, 225re1. Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine schwer behandelbare entzündliche Hautkrankheit. Doch jetzt fand ein internationales Dermatologen-Team einen neuen, epigenetischen Ansatz auf dem Weg zu einem effektiven Mittel gegen das Leiden. Nach einer Analyse, welche Mikro-RNAs in betroffenem Gewebe besonders häufig sind, testeten

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Schalter für Angiogenese entdeckt

8. Oktober 2010 | Von | Kategorie: onkologie

Sudarshan Anand et al.: MicroRNA-132-mediated loss of p120RasGAP activates the endothelium to facilitate pathological angiogenesis. Nature Medicine 16, 08/2010, S. 909-914. Bösartige Tumore können nur größer werden, wenn sie irgendwann einen molekularen Schalter umlegen, der das Wachstum neuer Blutgefäße auslöst. Erst diese Angiogenese sorgt dafür, dass größere Tumore ausreichend Nährstoffe erhalten. Nun fand ein Forscherteam

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Mikro-RNAs als Onkogene

8. Oktober 2010 | Von | Kategorie: onkologie

Pedro P. Medina et al.: OncomiR addiction in an in vivo model of microRNA-21-induced pre-B-cell lymphoma. Nature 467, 02.09.2010, S. 86-90. Yiwei Li et al.: Regulation of microRNAs by natural agents: An emerging field in chemoprevention and chemotherapy research. Pharmacological Research 27, 06/2010, S. 1027-1041. Dass die Mikro-RNA-21 von sehr vielen Krebszellen in großen Mengen

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