Beiträge zum Stichwort ‘ Angst ’

Mikro-RNA im Zentrum des Stress-Geschehens

25. Januar 2017 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Naama Volk et al.: Amygdalar micro-RNA-15a is essential for coping with chronic stress. Cell Reports 17, 08.11.2016, S. 1882-1891. Forscher vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München haben mit Kollegen eine Mikro-RNA aufgespürt, die eine zentrale Rolle bei der Verarbeitung von anhaltendem Stress zu spielen scheint. Chronischer Stress sorgt bei Mäusen zu deutlichen Veränderungen des Spiegels

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Katharina Domschke

17. Februar 2016 | Von | Kategorie: personalien

Katharina Domschke, Professorin und stellvertretende Direktorin der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Universitätsklinikum Würzburg erhielt den mit 15.000 Euro dotierten Preis zur Erforschung von psychischen Erkrankungen von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) und der Stiftung für seelische Gesundheit. Domschke erforscht epigenetische Mechanismen bei Angsterkrankungen. So

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Geerbte Angst

5. Februar 2016 | Von | Kategorie: wirtschaft, projekte & medien

bild der wissenschaft 02/2016, S. 16-21. Unter dem Titel Geerbte Angst fasst Peter Spork, Autor/Herausgeber dieses Newsletters, in der Zeitschrift bild der wissenschaft viele spannende Resultate aus den vergangenen Jahren zusammen, die zeigen, dass anhaltender toxischer Stress oder einzelne, besonders gravierende Traumatisierungen sich unter Umständen per transgenerationeller epigenetischer Vererbung auch auf Kinder und Enkel auswirken.

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Oxytocin mischt mit

30. Januar 2016 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Erica L. Smearman et al.: Oxytocin receptor genetic and epigenetic variations: association with child abuse and adult psychiatric symptoms. Child Development 87, 01/2016, S. 122-134. Dass frühkindlich erlebte Gewalt, Vernachlässigung und Misshandlung Spuren in den Epigenomen der Betroffenen hinterlassen, ist mittlerweile weitgehend anerkannt. Auch dafür, dass die Opfer nicht zuletzt deshalb später im Leben ein

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Prägung auf den Feind

21. September 2015 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Sophie St-Cyr & Patrick O. McGowan. Programming of stress-related behavior and epigenetic neural gene regulation in mice offspring through maternal exposure to predator odor. Frontiers in Behavioral Neuroscience 9:145 06/2015, doi: 10.3389/fnbeh.2015.00145. Anhaltender Stress während der Trächtigkeit von Versuchstieren oder in der Phase kurz nach der Geburt verändert auf epigenetischem Weg die spätere Stressregulation des

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Mäuse vererben ihre Angst

3. Februar 2014 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Brian G. Dias & Kerry J. Ressler: Parental olfactory experience influences behavior and neural structure in subsequent generations. Nature Neuroscience 17, 01/2014, S. 89-96. Mit einem geschickten Versuchsansatz gelang es Brian Dias und Kerry Ressler aus den USA, in schlüssiger Weise zu belegen, dass Säugetiere Erfahrungen an folgende Generationen über eine epigenetische Veränderung der Keimbahn

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