Beiträge zum Stichwort ‘ Mikro-RNA ’

Epigenetische Vererbung des Depressionsrisikos

28. April 2021 | Von | Kategorie: grundlagenforschung
Wie eine Maus ihr Depressionsrisiko an Nachkommen weitergibt

Yanbo Wang et al.: Sperm microRNAs confer depression susceptibility to offspring. Science Advances 7, 10.02.2021, eabd7605. Depressionen treten oft in Familien gehäuft auf, obwohl bislang nur ein vergleichsweise kleiner Teil des Risikos auf genetische Unterschiede zurückzuführen ist. Deshalb gerät die epigenetische Vererbung zunehmend in den Fokus. Vor allem Experimente mit Mäusen haben vielfach ergeben, dass

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Mikro-RNA lässt neue Herzgefäße sprießen

8. April 2021 | Von | Kategorie: grundlagenforschung
Newsletter Epigenetik: Mikro-RNA-Therapie lässt Herzkranzgefäße wieder sprießen

Qingju Li et al: Small extracellular vesicles containing miR-486-5p promote angiogenesis after myocardial infarction in mice and nonhuman primates. Science Translational Medicine 13, 10.03.2021, eabb0202. Schon lange hofft die Medizin darauf, geschädigte Herzen von Infarktpatient*innen mit Stammzellen zu kurieren. Die besonderen Zellen, die sich zu den verschiedensten Geweben weiterentwickeln können, sollen abgestorbene Muskeln und Herzkranzgefäße

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Methylierung von Mikro-RNA als Krebs-Früherkennung

9. Dezember 2019 | Von | Kategorie: onkologie

Masamitsu Konno et al.: Distinct methylation levels of mature microRNAs in gastrointestinal cancers. Nature Communications 10, 29.08.2019, 3888. Nicht nur die DNA oder an sie angelagerte Histonproteine können methyliert sein, sondern auch Mikro-RNAs. Diese kurzen RNAs entstehen, wenn so genannte nichtkodierende DNA-Abschnitte abgelesen werden, und dienen ebenfalls der epigenetischen Regulation der Genaktivität. Ob sie allerdings

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Mikro-RNA-Netzwerkanalyse von Gehirnzellen und Immunsystem

9. Dezember 2019 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Sebastian Lobentanzer et al.: Integrative transcriptomics reveals sexually dimorphic control of the cholinergic/neurokine interface in schizophrenia and bipolar disorder. Cell Reports 29, S. 764-777, 15.10.2019.  Pressemitteilung der Universität Frankfurt, 8.11.2019. Wissenschaftler aus Frankfurt am Main und Jerusalem haben mit einer Technik namens integrative Transkriptomik spannende Daten und schöne Bilder produziert. Es gelang, Unterschiede zwischen weiblichen

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Leberfleck oder Krebs?

9. Dezember 2019 | Von | Kategorie: onkologie

Rodrigo Torres et al.: MicroRNA ratios distinguish melanomas from nevi. Journal of Investigative Dermatology, 30.09.2019, Online-Vorabpublikation. Sehr frühe Stadien des schwarzen Hautkrebses, Melanom genannt, sind nur schwer von gewöhnlichen Leberflecken zu unterscheiden. Deshalb haben Forscher*innen aus den USA jetzt das epigenetisch aktive Mikro-RNA-Muster von je 41 bösartigen und harmlosen Hautproben ermittelt und von Computern mit

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Jetlag trächtiger Mäuse verändert Epigenome der Nachkommen

21. Juni 2019 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Inês Chaves et al.: Gestational jet lag predisposes to later-life skeletal and cardiac disease. Chronobiology International 36, 05/2019, S. 657-671. Wenn trächtige Mäuse permanent einem verkürzten oder verlängerten Tagesrhythmus ausgesetzt sind, beeinflusst das auch ihre Nachkommen. Diese wachsen verzögert und neigen zu Herz- und Skelettkrankheiten. Allerdings kommen sie mit dem jeweils veränderten Tagesrhythmus auch besser

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Mikro-RNAs im Zentrum neuer Strategie gegen Glioblastome

29. Juni 2018 | Von | Kategorie: onkologie

Subhashree Nayak et al.: Novel internal regulators and candidate miRNAs within miR-379/miR-656 miRNA cluster can alter cellular phenotype of human glioblastoma. Scientific Reports 8, 16.05.2018, Nr. 7673. Zu den gefährlichsten Hirntumoren gehören Glioblastome. Die Hälfte aller Menschen, die mit dieser Diagnose konfrontiert werden, lebt nicht mehr länger als 14 Monate. Wie bei den meisten Krebsarten

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RNA-Krieg zwischen Pilz und Pflanze

29. Juni 2018 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Qiang Cai et al.: Plants send small RNAs in extracellular vesicles to fungal pathogen to silence virulence genes. Science 360, 08.06.2018, S. 1126-1129. Mittlerweile gibt es viele Beispiele dafür, dass sogar Vertreter unterschiedlicher Arten Botschaften per epigenetisch aktiver RNA-Moleküle austauschen. Meistens geht es dabei nicht allzu freundlich zu. So kurbeln parasitäre Pflanze mit Mikro-RNAs die

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Stress-Boten im Sperma

18. Juni 2018 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

David A. Dickson et al.: Reduced levels of miRNAs 449 and 34 in sperm of mice and men exposed to early life stress. Translational Psychiatry 8, 23.05.2018, doi: 10.1038/s41398-018-0146-2. Dass psychische Folgen toxischen Stresses an folgende Generationen vererbt werden können, haben Forscher bei Mäusen schon oft gezeigt. Als epigenetische Boten kommen unter anderem so genannte

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Gedächtnis in der Spritze?

11. Juni 2018 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Alexis Bédécarrats et al.: RNA from trained Aplysia can induce an epigenetic engram for long-term sensitization in untrained Aplysia. eNeuro 5, 21.05.2018, doi: 10.1523/ENEURO.0038-18.2018. Lässt sich Gelerntes mit einer Spritze übertragen? Ein Stück weit offenbar schon. David L. Glanzman von der University of California, Los Angeles, und Kollegen übertrugen ein Verhalten, das sie Seehasen der

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