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Intro zur Ausgabe 30, November 2018

Liebe Freundinnen und Freunde der Epigenetik, der vorliegende Newsletter vermittelt eindrucksvoll, wie epigenetische Themen eine immer breitere und tiefere Bedeutung in der Biomedizin erlangen. Die Epigenetik ist aus der Erforschung von Vorgängen des Alterns, der Gesundheit und der Vererbung nicht mehr wegzudenken. Neue Erkenntnisse zur Vererbung epigenetischer Veränderungen sind ein Schwerpunkt dieser Ausgabe. Bernhard Horsthemke

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Autor / Herausgeber / Über diesen Newsletter

    Der kostenlose Newsletter Epigenetik erscheint im PDF-Format alle drei bis vier Monate seit April 2010. Er ist inhaltlich unabhängig und finanziert sich über Anzeigen (früher über Sponsoren).

    Besonders wichtige Beiträge erscheinen meist vorab und in einer deutlich ausführlicheren - dafür aber kostenpflichtigen - Variante bei der Genossenschaft RiffReporter. Dort veröffentlicht Peter Spork die Beiträge in seiner "Koralle" Erbe & Umwelt. Gerne könne Sie ihn und seine Koralle dort auch finanziell unterstützen.

    Der Newsletter geht auf eine Initiative der Celgene Deutschland GmbH zurück, die ihn bis zum Jahr 2014 finanzierte und eine gedruckte Ausgabe herstellte. Seit Dezember 2014 gibt es zudem diese Internet-Seiten, auf denen Meldungen vorab veröffentlicht werden und sämtliche bereits erschienenen Inhalte zugänglich sowie per Stichwort- und Volltextsuche recherchierbar sind.

      Für ein Email-Abo (PDF) melden Sie sich bitte im vorgesehenen Bereich in der rechten Spalte an. Eine gedruckte Form des Newsletters existiert derzeit nicht.

        Autor und Herausgeber des Newsletters ist der Biologe und Wissenschaftsautor Dr. rer nat. Peter Spork. Er hat unter anderem das erste populärwissenschaftliche Sachbuch zur Epigenetik geschrieben (Der zweite Code, Rowohlt Verlag, 2009) und veröffentlichte im März 2017 ein Buch darüber, wie die epigenetische Prägung unsere Gesundheit und Persönlichkeit beeinflusst (Gesundheit ist kein Zufall, DVA, 2017). Der Deutschlandfunk nannte ihn den "Mann, der die Epigenetik populär machte". Mehr Infos zu dem Autor, seinen Büchern und Auftritten, unter www.peter-spork.de.
Mitherausgeber

    Den Newsletter Epigenetik unterstützt ein Gremium aus international anerkannten Experten. Sie schlagen Themen vor und prüfen Beiträge auf fachliche Korrektheit. Außerdem schreiben sie hin und wieder das Editorial einer neuen Ausgabe.

    • • Prof. Dr. med. Norbert Gattermann, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf (ng)
    • • Dr. med. Nicola Lang, Hämato-Onkologie, München (nl)
    • • Prof. Dr. med. Ulrich Mahlknecht, St. Lukas Klinik, Solingen (um)
    • • Prof. Dr. rer. nat. Gunther Meinlschmidt, Ruhr-Universität Bochum/Universität Basel (gm)
    • • Prof. Dr. Alexander Meissner, Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik, Berlin (am)
    • • Dr. Susanne Müller-Knapp, SGC, Goethe Universität Frankfurt (smk)
    • • Prof. Dr. Christoph Plass, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg (cp)
    • • Prof. Dr. Jörn Walter, Universität des Saarlandes, Saarbrücken (jw)

      • Der Autor und Herausgeber dankt den Mitherausgebern für ihre hervorragende Unterstützung.

Newsletter Epigenetik

Ausgabe 30 | November 2018

  Mäuse mit zwei Müttern Biologische Kinder für gleichgeschlechtliche Paare? Urenkel erben Trauma Mäuse vererben Trauma-Folgen über vier Generationen. Lesen im Chromatin Neue Methode revolutioniert Verständnis von Krebszellen. Und vieles mehr. Der kostenlose Newsletter Epigenetik erscheint alle drei bis fünf Monate seit April 2010. Eine pdf-Version dieser Ausgabe können Sie herunterladen, indem Sie links auf

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Ausgabe 29 | Juni 2018

  Einzigartiges Experiment Wenn nur ein Zwilling ins All fliegt Umweltchemikalien und ADHS Schwangerschaftsmedikament erhöht ADHS-Risiko der Enkel Stresskrankheiten neu denken Großes Interview mit Dik Hellhammer Und vieles mehr. Der kostenlose Newsletter Epigenetik erscheint alle drei bis fünf Monate seit April 2010. Eine pdf-Version dieser Ausgabe können Sie herunterladen, indem Sie links auf das Titelbild

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Ausgabe 28 | Januar 2018

  Vererbte Gewalt? Spuren noch bei den Enkeln. Henne oder Ei Was verraten epigenetische Veränderungen wirklich. Epigenom-Editierung Brustkrebszellen nachgebaut. Und vieles mehr. Der kostenlose Newsletter Epigenetik erscheint alle drei bis vier Monate seit April 2010. Eine pdf-Version dieser Ausgabe können Sie herunterladen, indem Sie links auf das Titelbild klicken. Seit Ende 2014 erscheint der Newsletter

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Ausgabe 03/2017 | September 2017

  Krebs als fehlgeleitetes Programm? Spannende neue Theorie. Halten Meditieren und Fasten jung? Neue Studien zur epigenetischen Alterung. Leucht-Würmchen Transgenerationelle Epigenetik sichtbar gemacht. Und vieles mehr. Der kostenlose Newsletter Epigenetik erscheint alle drei bis vier Monate seit April 2010. Eine pdf-Version dieser Ausgabe können Sie herunterladen, indem Sie links auf das Titelbild klicken. Seit Ende

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PDFs aller früheren Ausgaben

Ausgabe 02/2017 | Mai 2017 [Download PDF] Neues Mittel gegen HerzschwächeJQ1 bremst fatale Entzündungskaskade. Und es vererbt sich doch!Transgenerationelle Epigenetik bei Tieren. Alzheimer-EpigenetikEpigenetische Forschung kommt voran. Und vieles mehr Ausgabe 01/2017 | Januar 2017 [Download PDF] Die Alters-Uhr zurückdrehen Wie man Zellen in lebenden Organismen reprogrammiert. Übergewicht prägt Gene Adipositas verändert unser Epigenom. Meilenstein Epigenomik-Konsortium

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grundlagenforschung

Sind Sie zu dick? Dann schlafen Sie mehr!

Jonathan Cedernaes et al.: Acute sleep loss results in tissue-specific alterations in genome-wide DNA methylation state and metabolic fuel utilization in humans. Science Advances 4, 22.08.2018, doi: 10.1126/sciadv.aar8590. Der Blick auf viele Regierende dieser Welt offenbart eine der sichtbarsten Folgen chronischen Schlafmangels: Übergewicht. Politiker schlafen wenig und arbeiten oft nachts. Beides macht auf Dauer und

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onkologie

Lesen im Chromatin der Krebszelle

M. Ryan Corces et al.: The chromatin accessibility landscape of primary human cancers. Science 362, 26.10.2018, eaav1898. Jussi Taipale: The chromatin of cancer. Science 362, 26.10.2018, S. 401-402. Stanford Video: youtu.be/uoc7qOrrhrQ Genetiker haben das Genom von Krebszellen in den letzten Jahren sehr gut erforscht und viele neue Erkenntnisse gewonnen. Es ging dabei um Mutationen, die

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wirtschaft, projekte & medien

Der Newsletter Epigenetik hat eine Zukunft – mit Ihrer Unterstützung

www.riffreporter.de/erbe-umwelt-peter-spork Dies ist die 30. Ausgabe des Newsletter Epigenetik. Wenn Sie von Anfang an dabei sind, dann lesen Sie seit 2010 drei bis vier Mal pro Jahr das Neueste aus einem der wichtigsten Forschungsgebiete unserer Zeit. Mehr als 500 Meldungen, dazu Personalien und Terminhinweise haben Sie erreicht. All das bekamen Sie bisher umsonst. Daran wird

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personalien

Aydan Bulut Karslioglu

Aydan Bulut Karslioglu erforscht am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin, wie der Lebensstil der Mutter während der Schwangerschaft epigenetisch die Entwicklung des Embryos prägt. Nun wurde sie von der Alexander von Humboldt-Stiftung ausgezeichnet. Als eine von sechs Jungforscher*innen erhielt sie den Sofja Kovalevskaja-Preis und kann mit der Unterstützung von 1,64 Millionen Euro eine eigene

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termine

München, 01. bis 03.04.2019: Vererbung und Design

www.abcam.com/events/chromatin-and-epigenetics-inheritance-and-design Maria Elena Torres-Padilla und Robert Schneider, beide Leiter von Epigenetik-Instituten am Münchner Helmholtz-Zentrum organisieren gemeinsam diese Tagung mit bekannten Referenten aus aller Welt. Die Keynote-Lecture hält Azim Surani (Cambridge) über das Phänomen des Imprintings. Insgesamt geht es um die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Chromatinforschung und darum, wie diese genutzt werden können, um

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