Beiträge zum Stichwort ‘ Gehirnentwicklung ’

Einzelzell-Epigenomik: Wie die Großhirnrinde sich entwickelt

20. August 2021 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Alexandro E. Trevino et al: Chromatin and gene-regulatory dynamics of the developing human cerebral cortex at single-cell resolution. Cell 184, 16.09.2021, S. 1-17. Ein Forscherteam aus Stanford, USA, an dem auch der Bioinformatiker Fabian Müller von der Universität des Saarlandes beteiligt war, hat eine bemerkenswerte systembiologische Analyse der biologischen Entwicklung der menschlichen Großhirnrinde vorgelegt. Das

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Epigenetik der Gehirn-Entwicklung

21. Juli 2015 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Paola Tognini et al.: Experience-dependent DNA methylation regulates plasticity in the developing visual cortex. Nature Neuroscience 18, 07/2015, doi: 10.1038/nn.4026. Damit wir lernen können, baut sich das Gehirn permanent um. Nervenzellen bilden neue Auswüchse und knüpfen haufenweise neue Kontakte (Synapsen) zu anderen Nervenzellen. Gleichzeitig werden überflüssige Kontakte und Nervenzell-Fortsätze abgebaut. Für all diese Veränderungen müssen

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Epigenetik steuert sexuelle Orientierung

9. April 2015 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Bridget M. Nugent et al.: Brain feminization requires active repression of masculinization via DNA methylation. Nature Neuroscience, 30.03.2015, Online-Vorabpublikation. Dass weibliche und männliche Gehirne zumindest in Bezug auf das Sexualverhalten unterschiedlich sind, ist bekannt: Bislang dachte man, männliche Geschlechtshormone würden in einer frühen Entwicklungsphase direkt die Aktivität vermännlichender Gene in den Hirnzellen anstoßen. Doch nun

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Gehirn im (epigenetischen) Wandel

6. August 2013 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Ryan Lister et al.: Global epigenomic reconfiguration during mammalian brain development. Science, 04.07.2013, Online- Vorabpublikation. Es gibt zunehmend Hinweise, dass epigenetische Veränderungen des Gehirns an psychischen Leiden wie Depressionen, Bipolarer Störung, Autismus, Borderline- Syndrom oder Schizophrenie beteiligt sind. Wer diese Zusammenhänge in Zukunft ergründen möchte, dürfte an einer gerade im Fachblatt Science publizierten Studie nicht

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