Beiträge zum Stichwort ‘ transgenerationelle Epigenetik ’

Epidemie während der Zeugung stärkt Immunsystem des Nachwuchses

6. Juni 2014 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Kai Willführ & Mikko Myrskylä. Disease load at conception predicts survival in later epidemics in a historical French-Canadian cohort, suggesting functional trans-generational effects in humans. PLOS One 9, 04/2014, e93868. Die außergenetische Weitergabe von Umweltanpassungen an folgende Generationen ist eines der spannendsten aktuellen Forschungsgebiete (siehe auch „Mikro RNAs in Spermien…“, S. 5). Jetzt fand Kai

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Mikro-RNAs in Spermien als Boten zwischen den Generationen

5. Juni 2014 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Katharina Gapp et al.: Implication of sperm RNAs in transgenerational inheritance of the effects of early trauma in mice. Nature Neuroscience 17, 05/2014, S. 667–669. Glückwunsch an das Labor von Isabelle Mansuy an der Universität Zürich. Sollten sich dort gewonnene Resultate bestätigen, ist den Epigenetikern ein großer Wurf gelungen. Als Erste scheinen sie den lange

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Überblick zur transgenerationellen epigenetischen Vererbung

3. Juni 2014 | Von | Kategorie: wirtschaft, projekte & medien

www.spektrum.de Unter dem Titel „Vaters Erbsünde“ hat der Internet-Dienst Spektrum.de die exklusive deutsche Übersetzung eines lesenswerten populärwissenschaftlichen Nature-Artikels zur transgenerationellen epigenetischen Vererbung ins Internet gestellt. Virginia Hughes fasst die neuesten Studien zum Thema zusammen und lässt kaum einen Zweifel daran, dass epigenetische Umweltanpassungen zumindest manchmal auch bei Säugetieren und vermutlich auch beim Menschen an folgende

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Neues zur transgenerationellen epigenetischen Vererbung

4. Februar 2014 | Von | Kategorie: wirtschaft, projekte & medien

http://science.orf.at/stories/1730226/ Die in Innsbruck geborene Molekularbiologin Katharina Gapp beschäftigt sich als Doktorandin an der ETH Zürich mit der Vererbung epigenetischer Markierungen an folgende Generationen. Jetzt hat sie für die Internetseiten des Österreichischen Rundfunks einen verständlichen Beitrag zu diesem spannenden Thema geschrieben und nebenbei ein paar Ergebnisse verraten, die demnächst veröffentlich werden sollen: Offensichtlich geben männliche

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Mäuse vererben ihre Angst

3. Februar 2014 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Brian G. Dias & Kerry J. Ressler: Parental olfactory experience influences behavior and neural structure in subsequent generations. Nature Neuroscience 17, 01/2014, S. 89-96. Mit einem geschickten Versuchsansatz gelang es Brian Dias und Kerry Ressler aus den USA, in schlüssiger Weise zu belegen, dass Säugetiere Erfahrungen an folgende Generationen über eine epigenetische Veränderung der Keimbahn

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Väter vererben Stress

9. August 2013 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Ali B. Rodgers et al.: Paternal stress exposure alters sperm microRNA content and reprograms offspring HPA stress regulation. The Journal of Neuroscience 33, 22.05.2013, S. 9003-9012. Richelle Mychasiuk et al.: Paternal stress prior to conception alters DNA methylation and behaviour of developing rat offspring. Neuroscience 241, 25.06.2013, S. 100-105. Dass außergewöhnlicher Stress der schwangeren Mutter

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Vererbtes Risiko

8. Januar 2013 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Virender Rehan et al.: Perinatal nicotin exposure induces asthma in second generation offspring. BMC Medicine 10, 30.10.2012, Online-Vorabpublikation. Fair M. Vassoler et al.: Epigenetic inheritance of a cocaine-resistance phenotype. Nature Neuroscience 16, 1/2013, S. 42-47. Wenn schwangere Frauen rauchen, sollten sie in Zukunft bedenken, dass sie vielleicht nicht nur das Baby in ihrem Bauch gefährden,

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Hat Homosexualität epigenetische Ursache?

2. Januar 2013 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

William R. Rice et al.: Homosexuality as a consequence of epigenetically canalized sexual development. The Quarterly Review of Biology 87, 12/2012, S. 343-368. Mathematiker und Evolutionsbiologen um Sergey Gavrilets von der University of Tennessee stellen ein neues Modell zur Entstehung der Homosexualität zur Diskussion. Demnach verfestigen epigenetische Markierungen an Genen, die auf das männliche Sexualhormon

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Großmutters Nahrung beeinflusst Krebsrisiko

3. Oktober 2012 | Von | Kategorie: onkologie

Sonia de Assis et al.: High-fat or ethinyl-oestradiol intake during pregnancy increases mammary cancer risk in several generations of offspring. Nature Communications 3:1053, 11.09.2012, doi: 10.1038/ncomms2058. Schon länger ist bekannt, dass das Brustkrebsrisiko bei Ratten von der Ernährung ihrer Mütter während der Schwangerschaft beeinflusst wird. Viel Fett und hohe Mengen des weiblichen Geschlechtshormons Östradiol erhöhen

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„Epigenetische Erblast“ verändert Stressreaktion der Urenkel

9. Juli 2012 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

David Crews et al.: Epigenetic transgenerational inheritance of altered stress responses. PNAS 109, 05.06.2012, S. 9143-9148. Die Arbeitsgruppe um den US-amerikanischen Molekularbiologen Michael Skinner untersucht seit Jahren Ratten, die mit dem Pflanzenschutzmittel Vinclozolin vergiftet und deshalb epigenetisch verändert wurden. Da das Gift auch die Epigenome der Keimzellen belastet, werden die Folgen laut früheren Studien auch

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