Beiträge zum Stichwort ‘ Insekten ’

Histon-Code bestimmt Schicksal von Ameisen

15. Februar 2016 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Daniel F. Simola et al.: Epigenetic (re)programming of caste-specific behavior in the ant Camponotus floridanus. Science 351, 01.01.2016, aac6633. Dem Epigenetiker-Team um Shelley Berger von der University of Pennsylvania, USA, gelang im Jahr 2010 ein Coup, als es Ameisen als ideale Modelltiere für ihr Fach präsentierte. Die Insekten eines Volkes sind zwar genetisch nahezu identisch,

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Vernachlässigte Ohrwürmer

19. November 2015 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Julia Thesing et al.: Short-term benefits, but transgenerational costs of maternal loss in an insect with facultative maternal care. Proceedings of the Royal Society B 282, 21.10.2015, DOI: 10.1098/rspb.2015.1617. Mangelhafte Brutfürsorge hat lebenslange Folgen für den Nachwuchs und führt oft dazu, dass in der nächsten Generation ebenfalls die Brutfürsorge leidet. Dieser Zusammenhang zeigte sich bereits

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Epigenetische Manipulation der Körpergröße

24. März 2015 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Sebastian Alvarado et al.: Epigenetic variation in the Egfr gene generates quantitative variation in a complex trait in ants. Nature Communications 6, 11.03.2015, doi: 10.1038/ncomms7513. Komplexe Merkmale wie Körpergröße, Hautfarbe, Intelligenz oder das Verhalten sind Folge des Zusammenspiels der Umwelt mit meist sehr vielen Genen. Die Epigenetik übernimmt dabei die Mittlerrolle zwischen beiden Polen, indem

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Kastenbildung bei Termiten

5. September 2014 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Nicolas Terrapon et al.: Molecular traces of alternative social organization in a termite genome. Nature Communications 5:3636, 20.05.2014, doi: 10.1038/ncomms4636. Ein internationales Forscherteam hat das Erbgut der Feuchtholz-Termite, Zootermopsis nevadensis, analysiert und dabei auch das Muster der DNA-Methylierungen angeschaut. Die Resultate legen nahe, dass die epigenetischen Schalter helfen, Reproduktionsfähigkeit und Verhalten der Insekten in unterschiedliche

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Verwandlung bei Heuschrecken

1. Februar 2014 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Xianhui Wang et al.: The locust genome provides insight into swarm formation and long-distance flight. Nature Communications 5:2957, 14.01.2014, doi: 10.1038/ncomms3957. Patricio M.V. Simões et al.: Phenotypic transformation affects associative learning in the desert locust. Current Biology 23, 02.12.2013, S. 2407-2412. Viele Heuschrecken-Arten beherrschen eine faszinierende Verwandlung. Bei ungünstigen Lebensbedingungen leben sie vereinzelt und meiden

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Bienenjob epigenetisch gesteuert

8. Oktober 2012 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Brian R. Herb et al.: Reversible switching between epigenetic states in honeybee behavioral subcastes. Nature Neuroscience, 16.09.2012, Online-Vorabpublikation. Junge Bienen-Arbeiterinnen sind Ammen und bleiben im Stock. Im Alter werden sie dann zu Sammlerinnen. Jetzt fanden Genetiker aus den USA epigenetische Veränderungen, die diesen Verhaltenswechsel begleiten. An 155 Genen in ihren Gehirnzellen weisen die verschiedenen Arbeiterinnen

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Das Königinnen-Epigenom

4. Januar 2011 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Frank Lyko et al.: The Honey Bee epigenomes: Differential methylation of brain DNA in queens and workers. PLoS Biology 8, 02.11.2010, doi: 10.1371/journal.pbio.1000506. Wenn eine Honigbiene aus dem Ei schlüpft, kann sie beides werden: Arbeiterin oder Königin. Beide Erscheinungsformen sind innerhalb eines Stocks genetisch identisch. Was aus einer Biene wird, bestimmen die Ammenbienen, indem sie

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Lang lebe die Königin

8. Oktober 2010 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Roberto Bonasio et al.: Genetic comparison of the ants Camponotus floridanus and Harpegnathos saltator. Science 239, 27.08.2010, S. 1068-1071. Ein Chinesisch-US-Amerikanisches Forscherteam hat die Genome zweier Ameisenarten sequenziert und sich zudem die Epigenome der Insekten angeschaut. Es zeigte sich, dass die genetisch identischen Tiere aus verschiedenen Kasten desselben Staates sich epigenetisch deutlich voneinander unterscheiden. Betroffen

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