Beiträge zum Stichwort ‘ MPI für Psychiatrie ’

Mikro-RNA im Zentrum des Stress-Geschehens

25. Januar 2017 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Naama Volk et al.: Amygdalar micro-RNA-15a is essential for coping with chronic stress. Cell Reports 17, 08.11.2016, S. 1882-1891. Forscher vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München haben mit Kollegen eine Mikro-RNA aufgespürt, die eine zentrale Rolle bei der Verarbeitung von anhaltendem Stress zu spielen scheint. Chronischer Stress sorgt bei Mäusen zu deutlichen Veränderungen des Spiegels

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Chronischer Stress macht epigenetisch alt

15. Januar 2016 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Anthony S. Zannas et al.: Lifetime stress accelerates epigenetic aging in an urban, African American cohort: relevance of glucocorticoid signaling. Genome Biology 16, 17.12.2015, 266. Dass chronischer, also dauerhafter, so genannter toxischer Stress Menschen rascher Altern lässt und das Risiko für Alterskrankheiten wie Diabetes, Demenz, Herzinfarkt oder Krebs erhöht, ist schon lange bekannt. Nun zeichnet

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Holocaust-Überlebende vererben Trauma

2. Oktober 2015 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Rachel Yehuda et al.: Holocaust exposure induced intergenerational effects on FKBP5 methylation. Biological Psychiatry, 12.08.2015, Online-Vorabpublikation. Dass traumatische Erlebnisse der Mutter während der Schwangerschaft nicht nur die eigene Stressregulation sondern auch die der Föten zeitlebens verändern können, ist schon länger bekannt. Zudem wurde mehrfach gezeigt, dass dafür epigenetische Veränderungen verantwortlich sind, die die Aktivierbarkeit solcher

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Mikro-RNAs und Depression

21. September 2015 | Von | Kategorie: wirtschaft, projekte & medien

www.psych.mpg.de/2098952/PM1526_chen-epigenetics-depression Bei der Behandlung und Diagnose von Depressionen herrscht Verbesserungsbedarf. So fehlt es den Ärzten an zuverlässigen Tests sowohl für die Diagnose der Krankheit als auch für die Vorhersage, welches der verschiedenen derzeit üblichen Antidepressiva für einen individuellen Patienten das geeignetste ist. Dringend benötigt werden also so genannte Biomarker deren Auftreten oder Fehlen zuverlässige Prognosen

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