Beiträge zum Stichwort ‘ Gehirn ’

Wenn das Großhirn schrumpft

27. April 2017 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Virginie Freytag et al.: A peripheral epigenetic signature of immune system genes is linked to neocortical thickness and memory. Nature Communications, 26.04.2017, doi: 10.1038/ncomms15193. Schon in jungen Jahren beginnt das menschliche Großhirn zu schrumpfen. Genauer gesagt: Die Großhirnrinde wird immer dünner. Einher mit diesem natürlichen Alterungsprozess geht eine Abnahme der Lern- und Gedächtnisfähigkeit. Gleichzeitig ist

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Epigenetischen Enzymen bei der Arbeit zugeschaut

16. Januar 2017 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Hsiao-Ying Wey et al.: Insights into neuroepigenetics through human histone deacetylase PET imaging. Science Translational Medicine 8, 10.08.2016, 351ra106. Epigenetische Veränderungen von Zellen des Gehirns spielen vermutlich bei nahezu allen Persönlichkeitsstörungen und vielen anderen psychischen und neurologischen Erkrankungen eine Rolle, etwa bei der Alzheimerschen Krankheit, Schizophrenie, Depressionen oder Suchterkrankungen. Zu den epigenetischen Enzymen, die bei

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Mobile Gene fürs Gedächtnis

4. April 2013 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Agnieszka Walczak et al.: Novel higher-order epigenetic regulation of the Bdnf gene upon seizures. The Journal of Neuroscience 33, 06.02.2013, S. 2507-2511. Dass die Informationsspeicherung im Gehirn nicht zuletzt auf epigenetischen Veränderungen in Nervenzellen beruht, ist bekannt. Doch jetzt fanden Forscher aus Warschau und München heraus, dass die Gehirnzellen sich dabei eines speziellen epigenetischen Tricks

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Molekulare Basis der Erinnerung

7. Oktober 2012 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Johannes Gräff et al.: Dynamic histone marks in the hippocampus and cortex facilitate memory consolidation. Nature Communications 3:991, 07.08.2012, doi: 10.1038/ncomms1997. Dass epigenetische Veränderungen in Gehirnzellen zur Gedächtnisbildung beitragen, ist schon länger bekannt. Nun fanden Hirnforscher aus Zürich, was dabei bei Mäusen im Detail passiert: Lernten die Tiere Gegenstände wiederzuerkennen, veränderte sich zunächst in einer

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Kokain aktiviert Erbgut

3. April 2011 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Ian Maze et al.: Cocaine dynamically regulates heterochromatin and repetitive element unsilencing in nucleus accumbens. PNAS 108, 15.02.2011, S. 3035-3040. Sucht scheint ein epigenetisch gesteuertes Phänomen zu sein. So entdeckte das Team des US-Psychiaters Eric Nestler vor rund einem Jahr, wie dauerhafter Kokainkonsum ein histonmodulierendes Enzym in den Nervenzellen der Belohnungszentren (Nuclei accumbentes) unterdrücken kann

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