Beiträge zum Stichwort ‘ TET ’

Epigenetische Vererbung bei Menschen doch möglich?

11. Juni 2015 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Walfred W.C. Tang et al.: A Unique Gene Regulatory Network Resets the Human Germline Epigenome for Development. Cell 161, 04.06.2015, S. 1453-1467. Befruchtete Eizellen sind pluripotent. Nur deshalb kann sich aus ihnen ein komplexer Mensch mit seinen rund 200 verschiedenen Gewebetypen entwickeln. Wenn die Zellen ausdifferenzieren, verstellen sich zahlreiche epigenetische Schalter. Jede Zelle erhält so ihr

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Aktive DNA-Demethylierung

7. Februar 2014 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Hao Wu & Yi Zhang: Reversing DNA methylation: Mechanisms, genomics, and biological functions. Cell 156, 16.01.2014, S. 45-68. Wer sich schon immer gefragt hat, wie es Zellen gelingt, eine einmal an ein Cytosin-Nukleotid der DNA angelagerte Methylgruppe wieder zu entfernen, der findet den erstaunlich weit fortgeschrittenen Stand der Forschung in einer Übersichtsarbeit von Hao Wu

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Epigenetik des aggressiven Brustkrebses

2. November 2013 | Von | Kategorie: onkologie

Su Jung Song et al.: MicroRNA-Antagonism regulates breast cancer stemness and metastasis via TET-family-dependent chromatin remodeling. Cell 154, 18.07.2013, S. 311-324. Krebsforschern aus den USA gelang jetzt ein erstaunlich tiefer – und leider auch entsprechend komplizierter – Blick in die epigenetische Reaktionskaskade bei der Entstehung aggressiver Brustkrebszellen. Su Jung Song und Kollegen verpflanzten menschliche Brustkrebszellen

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Aktive Demethylierung

7. Oktober 2011 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Yu-Fei He et al.: Tet-mediated formation of 5-Carboxylcytosine and its excision by TDG in mammalian DNA. Science 333, 02.09.2011, S. 1303-1307. Wenn eine Zelle Methylgruppen an Cytosin-Basen ihrer DNA anlagert (DNA-Methylierung), dann schaltet sie meist die dort liegenden Gene auf Dauer epigenetisch stumm. Manche, vielleicht sogar alle Zellen können diesen Vorgang rückgängig machen, um Gene

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Der Beginn der epigenetischen Reprogrammierung

1. April 2011 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Mark Wossidlo et al.: 5-Hydroxymethylcytosine in mammalian zygote is linked with epigenetic reprogramming. Nature Communications 2:241, 15.03.2011, doi: 10.1038/ncomms1240. Wenn ein neues Leben entsteht, programmiert sich die Eizelle von Säugetieren kurz nach ihrer Befruchtung epigenetisch um. So erreicht sie ein totipotentes Stadium und korrigiert Fehler in den Epigenomen der Eltern. Jetzt gelang einem internationalen Forscherteam

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