Beiträge zum Stichwort ‘ Nuclei accumbentes ’

Ratten vererben Suchtverhalten

29. Juni 2017 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Qiumin Le et al.: Drug-seeking motivation level in male rats determines offspring susceptibility or resistance to cocaine-seeking behaviour. Nature Communications, 30.05.2017, doi: 10.1038/ncomms15527. In den vergangenen Jahren fanden Epigenetiker zunehmend experimentelle Hinweise darauf, dass auch Tiere ähnlich wie Pflanzen einen Teil ihrer epigenetisch geprägten Umweltanpassungen über die Keimbahn an Nachkommen vererben. Nicht zuletzt, weil damit

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Verbindung zwischen Stress und Depression

14. Oktober 2015 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

HauSheng Sun et al.: ACF chromatin-remodeling complex mediates stress-induced depressive-like behavior. Nature Medicine 21, 10/2015, S. 1146-1153. Viele Forscher nehmen heute an, dass Depressionen durch toxischen Stress zumindest mit ausgelöst werden. Der Stress verstellt danach die Epigenome in wichtigen Stimmungs- und Angst-Zentren des Gehirns und verwandelt so dauerhaft den Stoffwechsel des Denkorgans. Deshalb hofft man

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Neuer Ansatz gegen Kokainsucht

3. April 2013 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Pamela J. Kennedy et al.: Class I HDAC inhibition blocks cocaineinduced plasticity by targeted changes in histone methylation. Nature Neuroscience, 10.03.2013, Online-Vorabpublikation. Epigenetische Veränderungen in den Belohnungszentren des Gehirns – den Nuclei accumbentes – tragen zur Kokainabhängigkeit bei. Dabei werden bei Histonproteinen Acetylgruppen an- und Methylgruppen abgebaut, was das Chromatin der Zellen auflockert und Gene

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Kokain aktiviert Erbgut

3. April 2011 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Ian Maze et al.: Cocaine dynamically regulates heterochromatin and repetitive element unsilencing in nucleus accumbens. PNAS 108, 15.02.2011, S. 3035-3040. Sucht scheint ein epigenetisch gesteuertes Phänomen zu sein. So entdeckte das Team des US-Psychiaters Eric Nestler vor rund einem Jahr, wie dauerhafter Kokainkonsum ein histonmodulierendes Enzym in den Nervenzellen der Belohnungszentren (Nuclei accumbentes) unterdrücken kann

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Sucht als epigenetisch gesteuertes Phänomen

2. April 2010 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Ian Maze et al.: Essential role of the histone methyltransferase G9a in cocaine-induced plasticity. Science 327,08.01.2010, S. 213-216. Ist Sucht ein epigenetisch gesteuertes Phänomen? Eric Nestler glaubt ja: „Eine wachsende Zahl an Belegen unterstreicht, dass die stabilen Änderungen der Genaktivität in den betroffenen Nervenzellen des Belohnungssystems zumindest zum Teil auf epigenetischen Mechanismen beruhen”, sagte der

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