Beiträge zum Stichwort ‘ Schwangerschaft ’

Epigenetische Nahrungsergänzung senkt Risiken für Nachwuchs

2. August 2013 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

JesseLea Carlin, Robert George & Teresa M. Reyes: Methyl donor supplementation blocks the adverse effects of maternal high fat diet on offspring physiology. PLOS One 8, 02.05.2013, e63549. Über- und Fehlernährung von Schwangeren erhöht vermutlich wegen einer fehlerhaften epigenetischen Prägung das Risiko der Kinder, später selbst übergewichtig und krank zu werden. Bei Mäusen konnte man

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Epigenetik im Web

3. April 2013 | Von | Kategorie: wirtschaft, projekte & medien

www.beginbeforebirth.org Begin before birth heißt eine neue Internetpräsenz, die Laien umfassend und plakativ über das Phänomen der perinatalen Programmierung aufklärt. Motto: „What happens in the womb can last a lifetime“. Selbstverständlich spielt die Epigenetik auf dieser Website die Hauptrolle. Immerhin ist sie maßgeblich beteiligt an der frühkindlichen und vorgeburtlichen Prägung von psychischen und physischen Eigenschaften

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Großmutters Nahrung beeinflusst Krebsrisiko

3. Oktober 2012 | Von | Kategorie: onkologie

Sonia de Assis et al.: High-fat or ethinyl-oestradiol intake during pregnancy increases mammary cancer risk in several generations of offspring. Nature Communications 3:1053, 11.09.2012, doi: 10.1038/ncomms2058. Schon länger ist bekannt, dass das Brustkrebsrisiko bei Ratten von der Ernährung ihrer Mütter während der Schwangerschaft beeinflusst wird. Viel Fett und hohe Mengen des weiblichen Geschlechtshormons Östradiol erhöhen

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Cortisolgabe in der Schwangerschaft verändert Epigenome des Fetus

5. Juli 2012 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Ariann Crudo et al.: Prenatal synthetic glucocorticoid treatment changes DNA methylation states in male organ systems: multigenerational effects. Endocrinology, 07.05.2012, Online-Vorabpublikation. Droht bei Menschen eine Frühgeburt, verordnen Ärzte der Mutter gewöhnlich synthetische Glucocorticoide (Stresshormone wie Cortisol), damit die Lungen des Ungeborenen schneller ausreifen. Epigenetiker befürchten, dass diese Therapie die frühkindliche epigenetische Prägung entscheidend beeinflussen kann,

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Den Kampf gegen Fettsucht früher beginnen

9. Oktober 2011 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Peter D. Gluckman et al.: Losing the war against obesity: The need for a developmental perspective. Science Translational Medicine 3, 27.07. 2011, S. 93cm19. Wer den Kampf gegen die wachsende Zahl stark übergewichtiger Menschen und das damit steigende Risiko für Folgekrankheiten wie Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Leiden und manche Arten von Krebs noch gewinnen wolle, müsse sich verstärkt

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Ungleicher Start ins Leben

8. Oktober 2011 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Sonja Entringer et al.: Stress exposure in intrauterine life is associated with shorter telomere length in young adulthood. PNAS 108, 16.08. 2011, S. E513-E518. Stacy S. Drury et al.: Telomere length and early severe social deprivation: linking early adversity and cellular aging. Molecular Psychiatry, 17.05.2011, Online-Vorabpublikation. Sonja Entringer, jetzt in Irvine, USA, testete vor Jahren

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Stress und seine epigenetischen Folgen

5. Oktober 2011 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Karl M. Radtke et al.:Transgenerational impact of intimate partner violence on methylation in the promotor of the glucocorticoid receptor. Translational Psychiatry 1, 19.07.2011, S. e21. Marilyn J. Essex et al.: Epigenetic vestiges of early developmental adversity: childhood stress exposure and DNA methylation in adolescence. Child Development, 02.09.2011, Online-Vorabpublikation. Richard S. Lee et al.: A measure

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Nahrung der Mutter macht Nachwuchs anfällig für Diabetes

4. Juli 2011 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Ionel Sandovici et al.: Maternal diet and aging alter the epigenetic control of a promotor-enhancer interaction at the Hnf4a gene in rat pancreatic islets. PNAS 108, 29.03.2011, S. 5449-5454. Dass die Nahrung der Mutter den Nachwuchs zeitlebens prägt und so anfällig für Krankheiten machen kann, ist lange bekannt. Nun entdeckte ein britisch-schwedisches Forscherteam einen epigenetischen

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Neues vom Hungerwinter

9. Januar 2011 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Susanne R. de Rooij et al.: Prenatal undernutrition and cognitive function in late adulthood. PNAS 107, 28.09.2010, S. 16881-16886. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges litten die Niederländer wegen einer Blockade durch die Deutschen an einer fürchterlichen Hungersnot. Viele, lebenslang epigenetisch fixierte Folgen der extremen Unterernährung, denen Menschen ausgesetzt waren, deren Mütter damals mit ihnen schwanger

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