Epigenetische Nahrungsergänzung senkt Risiken für Nachwuchs

2. August 2013 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

JesseLea Carlin, Robert George & Teresa M. Reyes: Methyl donor supplementation blocks the adverse effects of maternal high fat diet on offspring physiology. PLOS One 8, 02.05.2013, e63549.

Über- und Fehlernährung von Schwangeren erhöht vermutlich wegen einer fehlerhaften epigenetischen Prägung das Risiko der Kinder, später selbst übergewichtig und krank zu werden. Bei Mäusen konnte man sogar zeigen, dass ein Überangebot an Fett für die trächtige Mutter beim Nachwuchs epigenetische Veränderungen in Stoffwechsel und Gehirn bewirkt. Jetzt zeigten Forscher aus den USA, wie sich diese Effekte zumindest teilweise begrenzen lassen: Die Zugabe von Nahrungsergänzungsmitteln, die das epigenetische System mit Methylgruppen versorgen (Folsäure, Cholin, Vitamin B-12, Betain, Methionin, Zink), halfen ihm, die negativen Folgen der einseitigen Ernährung teilweise zu kompensieren.

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