Beiträge zum Stichwort ‘ Herzinfarkt ’

Chromatin reagiert auf Hungerstress

23. November 2015 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Ina Kirmes et al.: A transient ischemic environment induces reversible compaction of chromatin. Genome Biology 16, 05.11.2015, 246. In den letzten Jahren hat die Lichtmikroskopie große Fortschritte gemacht, was in der Verleihung des Nobelpreises für Chemie im Jahr 2014 für die Technik der superauflösenden Fluoreszenzmikroskopie gipfelte (an Eric Betzig, William E. Moerner und Stefan Hell).

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Stefanie Dimmeler

22. Mai 2015 | Von | Kategorie: personalien

Stefanie Dimmeler, Direktorin des Instituts für Kardiovaskuläre Regeneration an der Frankfurter Goethe-Universität erhält einen ERC Advanced Grant. Der Europäische Forschungsrat wird ihre Arbeit folglich in den kommenden fünf Jahren mit insgesamt 2,5 Millionen Euro unterstützen. Dimmeler untersucht die Rolle epigenetisch aktiver nichtkodierender RNA-Moleküle bei der Regeneration und Erkrankung von Blutgefäßen. Unter anderem möchte sie erforschen,

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Gebrochene Herzen früh erkennen

9. November 2013 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Milosz Jaguszewski et al.: A signature of circulating microRNAs differentiates Takotsubo Cardiomyopathy from acute myocardial infarction. European Heart Journal, 17.09.2013, Online-Vorabpublikation. Jeder vierzigste Mensch mit Verdacht auf Herzinfarkt leidet tatsächlich unter dem „Syndrom des gebrochenen Herzens“, auch Takotsubo-Kardiomyopathie genannt. Anders als beim Herzinfarkt wird das Herz dabei allerdings wieder vollständig gesund, so dass schon nach

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Epigenetischer Cholesterinsenker

2. Oktober 2012 | Von | Kategorie: wirtschaft, projekte & medien

www.resverlogix.com Die kanadische Firma Resverlogix gab die Ergebnisse einer Phase-II-Studie mit 176 Patienten zu einem epigenetischen Cholesterinsenker bekannt. Das Mittel RVX-208 erhöht danach den Spiegel des so genannten „guten Cholesterins“ HDL, eigentlich ein Lipoprotein, das dabei hilft, Cholesterin aus der Blutbahn abzuziehen. RVX-208 hemmt eine Proteinstruktur namens Bromodomain an einem epigenetischem Enzym namens BET. Dadurch

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HDAC-Hemmer gegen Herzinfarkt?

5. Januar 2012 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Pia Larsson: Regulation of vascular endothelial t-PA expression in inflammation. Gothenburg University Publications Electronic Archive, 18.11.2011, http://hdl.handle.net/2077/26266. So genannte HDAC-Hemmer können Gene epigenetisch aktivieren, denn sie unterdrücken Histondeacetylasen (HDACs). Das sind Enzyme, die Gene still legen, indem sie Acetylgruppen von Histon-Eiweißen entfernen. Die HDAC-Hemmer Valproinsäure und Vorinostat sind bereits als Krebsmedikamente im Einsatz. Viele weitere

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