Überernährung des Vaters macht Kinder fett

Anita Öst et al.: Paternal diet defines offspring chromatin state and intergenerational obesity. Cell 159, 4.12.2014, S. 1352 – 1364. Pressemitteilung der Max-Planck-Gesellschaft. Vor allem aus Experimenten mit Mäusen und Ratten gibt es zunehmend Hinweise, dass eine Überernährung der Eltern noch bevor diese Nachwuchs gezeugt haben, das Übergewichtsrisiko in der kommenden Generation erhöhen kann. Vieles… Überernährung des Vaters macht Kinder fett weiterlesen

Wie Sport die Zellen verändert

Maléne E. Lindholm et al.: An integrative analysis reveals coordinated reprogramming of the epigenome and the transcriptome in human sceletal muscle after training. Epigenetics, 07.12.2014, Online-Vorabpublikation. Regelmäßige Bewegung ist gesund. Sie schützt vor Herz-Kreislauf- und Stoffwechsel-Erkrankungen und vor manchen Arten von Krebs. Dass daran auch Veränderungen des Zellstoffwechsels und der Aktivität einzelner Gene in der… Wie Sport die Zellen verändert weiterlesen

Mini-Mägen aus der Retorte

Kyle W. McCracken et al.: Modelling human development and disease in pluripotent stem-cell-derived gastric organoids. Nature, 29.10.2014, Online-Vorabpublikation. Die zunehmende Differenzierung einer Zelle, von der Stammzelle, die sich noch in verschiedene Richtungen entwickeln kann, hin zu einem der rund 200 hochspezialisierten menschlichen Zelltypen, ist vor allem ein epigenetisches Phänomen. Erst die bleibende Programmierung der Zelle… Mini-Mägen aus der Retorte weiterlesen

Wie lautet die beste Definition der Epigenetik?

Andreas Plagemann: Perinatale Programmierung, neuro-endokrine Epigenomik und präventive Medizin – Das Konzept der Vegetativen Prägung. Nova Acta Leopoldina NF 120, 2014, S. 197-225. Im vergangenen Newsletter Epigenetik 3/2014 wurde eine denkbar knappe neue Definition der Epigenetik von Thomas Jenuwein, Freiburg, vorgestellt: „Epigenetik ist die Weitergabe erworbener Information ohne Veränderung der DNA-Sequenz.“ Die meisten früheren Definitionen… Wie lautet die beste Definition der Epigenetik? weiterlesen

Mikro-RNAs regulieren Stressreaktion von Mäusen

Naama Volk et al.: Micro RNA-19b associates with Ago2 in the Amygdala following chronic stress and regulates the adrenergic receptor Beta 1. The Journal of Neuroscience 34, 05.11.2014, S. 15070-15082. Bleibende Veränderungen des Gehirns als Reaktion auf anhaltenden Stress sind der Bereich der Biopsychologie, den die Epigenetik bislang am weitesten voran gebracht hat (siehe zum… Mikro-RNAs regulieren Stressreaktion von Mäusen weiterlesen

Zweigeschlechtliche Pflanzen dank RNA-Interferenz

Takashi Akagi et al.: A Y-chromosome-encoded small RNA acts as a sex determinant in persimmons. Science 346, 31.10.2014, S. 646-650. Es gibt nur wenige Pflanzen mit unterschiedlichen Geschlechtern. Zu diesen zählt der ostasiatische Kakibaum Diospyros lotus mit seinen orangeroten essbaren Früchten. Einzelne Bäume sind entweder männlich oder weiblich. Jetzt fanden japanische Forscher heraus, dass eine… Zweigeschlechtliche Pflanzen dank RNA-Interferenz weiterlesen

Schlafentzug verändert Epigenetik des Gehirns

Olena Ventskovska, Tarja Porkka-Heiskanen & Nina N. Karpova: Spontaneous sleep-wake cycle and sleep deprivation differently induce Bdnf1, Bdnf4 and Bdnf9a DNA methylation and transcripts levels in the basal forebrain and frontal cortex in rats. Journal of sleep research, 15.09.2014, Online-Vorabpublikation. Veränderungen des Nervennetzes im Zwischen- und Großhirn werden für die Fähigkeit zum Lernen verantwortlich gemacht.… Schlafentzug verändert Epigenetik des Gehirns weiterlesen

Wie der DNA-Code Epigenetikern weiterhilft

John W. Whitaker, Zhan Chen & Wei Wang: Predicting the human Epigenome from DNA motifs. Nature Methods, 21.09.2014, Online-Vorabpublikation. Epigenetische Veränderungen des Erbguts finden nicht wahllos und auch nicht überall statt. Damit die epigenetischen Enzyme andocken und ihre Arbeit aufnehmen können, muss der DNA-Code bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Deshalb gibt es in dem Bereich der DNA,… Wie der DNA-Code Epigenetikern weiterhilft weiterlesen

Positive Folgen von frühkindlichem Stress

Katharina Gapp et al.: Early life stress in fathers improves behavioural flexibility in their offspring. Nature Communications 5, 18.11.2014, doi: 10.1038/ncomms6466. Die Arbeitsgruppe um Isabelle Mansuy von der Universität und ETH Zürich liefert derzeit erstaunlich viele wichtige Resultate darüber, wie sich eine frühkindliche Traumatisierung bei Mäusen über die epigenetische Programmierung von Zellen des Gehirns auf… Positive Folgen von frühkindlichem Stress weiterlesen

Epigenetische Evolution bei Darwinfinken?

Michael K. Skinner et al.: Epigenetics and the evolution of Darwin’s Finches. Genome Biology and Evolution 2, 14.07.2014, S. 1972-1989. Darwinfinken gelten als Paradebeispiel der Evolution. Die Vögel leben auf den Galapagos-Inseln, wo sie Charles Darwin einst aufspürte und annahm, die Auftrennung in unterschiedliche Arten sei auf die räumliche Isolierung durch das Inselleben zurückzuführen. Nun… Epigenetische Evolution bei Darwinfinken? weiterlesen