Beiträge zum Stichwort ‘ Trauma ’

Positive Folgen von frühkindlichem Stress

20. November 2014 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Katharina Gapp et al.: Early life stress in fathers improves behavioural flexibility in their offspring. Nature Communications 5, 18.11.2014, doi: 10.1038/ncomms6466. Die Arbeitsgruppe um Isabelle Mansuy von der Universität und ETH Zürich liefert derzeit erstaunlich viele wichtige Resultate darüber, wie sich eine frühkindliche Traumatisierung bei Mäusen über die epigenetische Programmierung von Zellen des Gehirns auf

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Epigenetische Botschaften im Sperma

7. September 2014 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Johannes Bohacek et al.: Pathological brain plasticity and cognition in the offspring of males subjected to postnatal traumatic stress. Molecular Psychiatry, 05.08.2014, Online-Vorabpublikation. Elizabeth J. Radford et al.: In utero undernourishment perturbs the adult sperm methylome and intergenerational metabolism. Science, 10.07.2014, Online-Vorabpublikation. Noch im Mai erschien eine Studie, die nahe legt, dass so genannte Mikro-RNAs,

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Mikro-RNAs in Spermien als Boten zwischen den Generationen

5. Juni 2014 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Katharina Gapp et al.: Implication of sperm RNAs in transgenerational inheritance of the effects of early trauma in mice. Nature Neuroscience 17, 05/2014, S. 667–669. Glückwunsch an das Labor von Isabelle Mansuy an der Universität Zürich. Sollten sich dort gewonnene Resultate bestätigen, ist den Epigenetikern ein großer Wurf gelungen. Als Erste scheinen sie den lange

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Epigenetisch unterstützte PTBS-Therapie bei Mäusen

6. Februar 2014 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Johannes Gräff et al.: Epigenetic priming of memory updating during reconsolidation to attenuate remote fear memories. Cell 156, 16.01.2014, S. 261-276. Sind traumatische Erinnerungen noch frisch, können Psychologen sie oft recht leicht überschreiben. Dazu beschwören sie die fürchterliche Erinnerung herauf und lösen sie dann auf eine positive Weise auf. Sind die Erinnerungen aber älter, gelingt

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Gehirn, Geist und Epigenetik

1. November 2013 | Von | Kategorie: wirtschaft, projekte & medien

www.gehirn-und-geist.de Die Zeitschrift Gehirn und Geist hat für ihre Novemberausgabe zwei äußerst lesenswerte Beiträge aus einem Nature-Schwerpunkt zu den molekularbiologischen Folgen außergewöhnlicher psychischer Belastungen übersetzt. Die Australierin Elizabeth Blackburn fasst ihre im Jahr 2009 mit dem Nobelpreis gewürdigte Forschung zum Einfluss toxischen Stresses auf die Telomere genannten Schutzkappen der Chromosomen zusammen. Und der amerikanische Epigenetiker

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PTBS ist nicht gleich PTBS

8. August 2013 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Divia Mehta et al.: Childhood maltreatment is associated with distinct genomic and epigenetic profiles in posttraumatic stress disorder. PNAS 110, 14.05.2013, S. 8302-8307. Manche reagieren auf Traumatisierungen im Erwachsenenalter mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Bekannt ist dabei, dass Menschen, die bereits in früher Kindheit traumatisiert wurden, später eher eine PTBS entwickeln als andere. Jetzt zeigte

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Thomas Elbert und Roland Schüle

3. Januar 2013 | Von | Kategorie: personalien

Thomas Elbert, Neuropsychologe an der Universität Konstanz erhält einen ERC Advanced Grant. Seine Forschung wird damit über fünf Jahre hinweg mit insgesamt 2,4 Millionen Euro gefördert. Elbert möchte herausfinden, wie traumatische Erinnerungen epigenetische, die Persönlichkeit verändernde Prägungen auslösen, welche Prägungen das sind und ob sie auch an folgende Generationen weitergegeben werden. Sogar ein zweiter ERC

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Der Resilienz-Faktor

3. Januar 2013 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Torsten Klengel et al.: Allele-specific FKBP5 DNA demethylation mediates gene-childhood trauma interactions. Nature Neuroscience 16, 1/2013, S. 33-41. Elisabeth Binder und Torsten Klengel vom Max- Planck-Institut für Psychiatrie in München erforschen mit Kollegen ein Biomolekül namens FKBP5. Es moderiert die Stoffwechselreaktion einer Zelle auf Stresssignale. Von seinem Gen gibt es zwei Varianten, die mit darüber

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Vernachlässigung kleiner Kinder hinterlässt bleibende Spuren

8. April 2012 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Audrey R. Tyrka et al.: Childhood adversity and epigenetic modulation of the leukocyte glucocorticoid receptor: preliminary findings in healthy adults. PLoS one 7, 01/2012, e30148. Zu den berühmtesten Befunden der Epigenetik gehört, dass Ratten, die in ihren ersten Tagen kaum umsorgt werden, eine epigenetische Besonderheit aufweisen, die sie zeitlebens ängstlich und aggressiv macht. Natürlich wird

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Stress und seine epigenetischen Folgen

5. Oktober 2011 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Karl M. Radtke et al.:Transgenerational impact of intimate partner violence on methylation in the promotor of the glucocorticoid receptor. Translational Psychiatry 1, 19.07.2011, S. e21. Marilyn J. Essex et al.: Epigenetic vestiges of early developmental adversity: childhood stress exposure and DNA methylation in adolescence. Child Development, 02.09.2011, Online-Vorabpublikation. Richard S. Lee et al.: A measure

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