Beiträge zum Stichwort ‘ H3K9me3 ’

Dunkle Seite der Chemotherapie

31. Januar 2018 | Von | Kategorie: onkologie

Maja Milanovic et al.: Senescence-associated reprogramming promotes cancer stemness. Nature 553, 04.01.2018, S. 96-100. Jan Paul Medema: Escape from senescence boosts tumour growth. Nature 553, 04.01.2018, S. 37-38. Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Clemens Schmitt von der Charité, Berlin, entdeckte jetzt, dass auch erfolgreiche Chemotherapien gegen Krebs eine dunkle Seite haben können. Unter Umständen

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Antreiber des Alterns Entdeckt

21. Juli 2015 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Weiqi Zhang et al.: Aging stem cells. A Werner syndrome stem cell model unveils heterochromatin alterations as a driver of human aging. Science 348, 05.06.2015, S. 1160-1163. Wenn die Zellen eines Menschen altern, erhöht sich sein Risiko, eine Alterskrankheit wie Krebs, Typ-2-Diabetes oder Herzschwäche zu bekommen. Das wird besonders deutlich bei Menschen mit Werner-Syndrom, die

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Histon-Code entscheidet, wo Zellen mutieren

1. Oktober 2012 | Von | Kategorie: onkologie

Benjamin Schuster-Böckler & Ben Lehner: Chromatin organization is a major influence on regional mutation rates in human cancer cells. Nature 488, 23.08.2012, S. 504-507. Dass Krebserkrankungen mit einer Reihe von Mutationen einhergehen, ist lange bekannt. Jetzt fanden Systembiologen, dass die Epigenetik ein entscheidendes Wörtchen dabei mitredet, an welchen Stellen das Erbgut sich krankhaft verändert und

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Kokain aktiviert Erbgut

3. April 2011 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Ian Maze et al.: Cocaine dynamically regulates heterochromatin and repetitive element unsilencing in nucleus accumbens. PNAS 108, 15.02.2011, S. 3035-3040. Sucht scheint ein epigenetisch gesteuertes Phänomen zu sein. So entdeckte das Team des US-Psychiaters Eric Nestler vor rund einem Jahr, wie dauerhafter Kokainkonsum ein histonmodulierendes Enzym in den Nervenzellen der Belohnungszentren (Nuclei accumbentes) unterdrücken kann

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Wie sich Stamm- und Körperzellen unterscheiden

8. Juli 2010 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

R. David Hawkins et al.: Distinct epigenomic landscapes of pluripotent and lineage-committed human cells. Cell Stem Cell 6, 07.05.2010, S. 479-491. Dass die außergewöhnliche Wandelbarkeit von embryonalen Stammzellen mit ihren offenen, noch nicht festgelegten Epigenomen zu tun haben muss, ist schon lange klar. Doch erst jetzt konnten Forscher im Rahmen des Epigenomik-Programms der US-Gesundheitsbehörden NIH

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