ije.oxfordjournals.org Das International Journal of Epidemiology hat sich in seiner Februar-Ausgabe ausschließlich dem Thema Epigenetik gewidmet. Es lohnt sich, die Internet-Seite zu besuchen, denn sämtliche Artikel stehen zum kostenfreien Herunterladen bereit. Darunter sind natürlich viele spannende und aktuelle Artikel zur epidemiologischen Epigenetik aber auch Nachdrucke wichtiger historischer Beiträge, etwa des Artikels „The Epigenotype“ des „Vaters… Epigenetik und Epidemiologie weiterlesen
Autor: Peter Spork
DNMT-Hemmer bewirken „Antitumor-Gedächtnis“
Hsing-Chen Tsai et al.: Transient low doses of DNA-demethylating agents exert durable antitumor effects on haematological and epithelial tumor cells. Cancer Cell 21, 20.03.2012, S. 430- 446. So genannte DNMT-Hemmer, die epigenetische Enzyme blockieren, die Methylgruppen an die DNA anlagern um Gene abzuschalten, sind bereits erfolgreich im Einsatz gegen bestimmte Blutkrebsformen (MDS und CMML). Jetzt… DNMT-Hemmer bewirken „Antitumor-Gedächtnis“ weiterlesen
Ingrid Grummt
Ingrid Grummt, mehrfach preisgekrönte Epigenetikerin am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg kann ihre Karriere dank der Verleihung einer Helmholtz-Professur auch über die Pensionsgrenze hinaus fortsetzen. (Bildrechte: DKFZ)
Epigenetischer Test für Brustkrebsrisiko
Kevin Brennan et al.: Intragenic ATM methylation in peripheral blood DNA as a biomarker of breast cancer risk. Cancer Research 72, 01.05.2012, S. 2304-2313. Ein internationales Forscherteam wertete Blutproben von 1.380 Frauen aus und fand in den Epigenomen der weißen Blutzellen Hinweise auf Veränderungen, die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit das Risiko, später an Brustkrebs zu… Epigenetischer Test für Brustkrebsrisiko weiterlesen
Neuer Sonderforschungsbereich
www.pr.uni-freiburg.de Freiburg etabliert sich zunehmend als Zentrum der epigenetischen Forschung in Deutschland. Die Deutsche Forschungsgesellschaft bewilligte jetzt den Sonderforschungsbereich 992, „Medizinische Epigenetik – Von grundlegenden Mechanismen zu klinischen Anwendungen“. Er wird über vier Jahre mit insgesamt elf Millionen Euro unterstützt. Beteiligt an dem Projekt sind die Universität Freiburg und das Freiburger Max Planck Institut für… Neuer Sonderforschungsbereich weiterlesen
Schutz für Imprinting-Markierungen
Daniel M. Messerschmidt et al.: Trim28 is required for epigenetic stability during mouse oocyte to embryo transition. Science 335, 23.03.2012, S. 1499-1502. Beim so genannten Imprinting schalten Keimzellen von Vater oder Mutter jeweils unterschiedliche Gene epigenetisch stumm. Dieser Vorgang macht evolutionsbiologisch vermutlich Sinn, weil aus väterlicher Sicht teils andere Gene wichtig sind als aus mütterlicher.… Schutz für Imprinting-Markierungen weiterlesen
Dicke Schweine, dünne Schweine
Mingzhou Li et al.: An atlas of DNA methylomes in porcine adipose and muscle tissues. Nature Communications 3:850, 22.05.2012, doi: 10.1038/ncomms1854. Dass manche Schweine fetter werden als andere, hat offenbar auch etwas mit Epigenetik zu tun. Chinesische Forscher verglichen das Muster der DNA-Methylierung im Fett- und Muskelgewebe dreier verschiedener Schweinerassen. Selbst wenn die Tiere sehr… Dicke Schweine, dünne Schweine weiterlesen
Katrin Paeschke
Katrin Paeschke, Professorin am Biozentrum der Universität Würzburg, erhielt für ihre Arbeit zu Strukturen, die den Enden der Chromosomen Stabilität verleihen, den Heinz-Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. (Bildrechte: Katrin Paeschke)
Epigenetik auf der Documenta
d13.documenta.de Im Juni eröffnete in Kassel wie alle fünf Jahre die größte internationale Ausstellung für moderne Kunst, die Documenta. Und weil die diesjährige Kuratorin, Carolyn Christov-Bakargiev, auch Wissenschaft für Kunst hält, hat sie unter anderem den Epigenetiker Alexander Tarakhovsky aus New York eingeladen, sich an der Schau zu beteiligen. Im Fridericianum, einem der Documenta-Hauptgebäude, hat… Epigenetik auf der Documenta weiterlesen
Aggressiver Brustkrebs im Visier
Chandra R. Tate et al.: Targeting triple-negative breast cancer cells with the Histone deacetylase inhibitor panobinostat. Breast Cancer Research 14, 21.05.2012, Online-Vorabpublikation. So genannter dreifach negativer Brustkrebs gilt als besonders aggressiv und schwer zu behandeln. Er macht weltweit etwa 15 Prozent der Brustkrebsfälle aus und lässt sich durch keinen der drei üblichen Rezeptoren einer bestimmten… Aggressiver Brustkrebs im Visier weiterlesen