Beiträge zum Stichwort ‘ Umprogrammierung ’

Großer Schritt für die Stammzellforschung

6. September 2014 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Kathrin Hemmer et al.: Induced neural stem cells achieve long-term survival and functional integration in adult mouse brain. Stem Cell Reports 3, 09.09.2014. Forschern aus Luxemburg und Deutschland gelang es, Hautzellen von Mäusen in Nerven-Stammzellen umzuprogrammieren, diese in das Gehirn anderer Mäuse einzupflanzen und ihre Entwicklung über einen langen Zeitraum zu verfolgen. Die Zellen überlebten,

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Per Abkürzung von Haut zu Leber

1. Juni 2014 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Saiyong Zhu et al.: Mouse liver repopulation with hepatocytes generated from human fibroblasts. Nature 508, 03.04.2014, S. 93–97. Die Hoffnung der Biomediziner auf induzierte pluripotente Stammzellen (iPSCs) ist groß. Zu deren Gewinnung werden die Epigenome ausgereifter Zellen so zurückprogrammiert, dass aus ihnen wieder jeder menschliche Zelltyp entstehen kann. Noch gelingt es aber nicht, aus iPSCs

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Direkte Umprogrammierung, Teil 3

9. April 2011 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Jem A. Efe et al.: Conversion of mouse fibroblasts into cardiomyocytes using a direct reprogramming strategy. Nature Cell Biology, 03/2011, S. 215-222. Die direkte Umprogrammierung von Zellen gelingt immer besser: Nachdem Fibroblasten aus der Haut bei Mäusen bereits in Nervenzellen und bei Menschen in Blutzellen verwandelt wurden (Newsletter Epigenetik 1/2010 und 1/2011), gelang es Forschern

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Aus Haut mach Blut

5. Januar 2011 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Eva Szabo et al.: Direct conversion of human fibroplasts to multilineage blood progenitors. Nature 468, 25.11.2010, S. 521-526. Kanadische Forscher verwandelten menschliche Hautzellen direkt in Blutzellen. Eva Szabo und Kollegen nahmen Bindegewebszellen (Fibroplasten) aus der Haut, schleusten in deren Erbgut das Gen OCT4 ein und gaben einen Cocktail aus Zellwuchsstoffen (Cytokinen) zu. Dadurch entwickelten sich

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Interview: Nerven aus Haut

1. April 2010 | Von | Kategorie: wirtschaft, projekte & medien

„Wir waren verblüfft, wie schnell das funktioniert.“ Der Tagesspiegel, 03.02.2010, www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/Stammzellen-Stanford-Universitaet;art304,3019363 Marius Wernig (35), deutscher Stammzellforscher an der Stanford University in Kalifornien, und Kollegen haben mit trickreicher Gentechnik Hautzellen von Mäusen direkt zu Nervenzellen umprogrammiert, ohne den Umweg über Stammzellen zu nehmen (Nature Bd. 463, 25.02.2010, S. 1035-1041). Das obere Bild zeigt die neuen Nervenzellen

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