Rauchen verschont Methylom

5. Januar 2017 | Von | Kategorie: onkologie

Ludmil B. Alexandrow et al.: Mutational signatures associated with tobacco smoking in human cancer.
Science 354, 04.11.2016, S. 618-622.

Eine Schachtel Zigaretten täglich sorgt in Lungenzellen für 150 zusätzliche genetische Mutationen. Betroffen sind aber auch andere Gewebe, und je mehr man raucht, desto mehr Mutationen treten auf. Klar, dass hierin die Hauptursache des hohen Krebsrisikos von Rauchern liegt. Soweit das wichtigste Resultate einer neuen, umfassenden Analyse des Rauchererbguts. Spannend ist aber auch ein anderes Resultat: Das Methylom genannte epigenetische System der DNA-Methylierung wird durch das Rauchen kaum beeinflusst. Hier finden sich nur wenige Unterschiede zwischen Rauchern und Nichtrauchern. Andere epigenetische Systeme wurden nicht untersucht.

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