Epigenomik von komplexen Erkrankungen

20. November 2014 | Von | Kategorie: wirtschaft, projekte & medien

www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/5376.php

Das deutsche Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF) hat gemeinsam mit staatlichen Organisationen in Kanada (CIHR), Québec (FRSQ) und Frankreich (ANR) die Förderung eines neuen transnationalen Forschungsprojekts bekanntgegeben. Dabei geht es um die systematische Erforschung der epigenetischen Schalter in Geweben, die zu so genannten komplexen Krankheiten und Volkskrankheiten beitragen. Gemeint sind vor allem Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, neurodegenerative Erkrankungen und Stoffwechselkrankheiten.

Das Projekt namens „Epigenomik von komplexen Krankheiten“ soll helfen, diese Leiden besser zu verstehen. In der Ausschreibung heißt es dazu: „Die sozioökonomische Bedeutung dieser Erkrankungen ist immens. Die Epigenomforschung untersucht in einem systemorientierten Ansatz die verschiedenen epigenetischen Faktoren und Veränderungen auf molekularer Ebene mithilfe von Hochdurchsatz-Methoden. Ein besseres Verständnis epigenetischer Mechanismen und Prozesse, die zu Volkskrankheiten und komplexen Erkrankungen führen, eröffnet daher die Chance zur Identifizierung und Entwicklung neuer Ansätze in der Prävention, Diagnose und Therapie.“

Interessierte Arbeitsgruppen können Förderanträge bis zum 30. Januar 2015 einreichen.

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