„Epigenetik wird Rezept für iPS-Zellen liefern“

2. Oktober 2011 | Von | Kategorie: wirtschaft, projekte & medien

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Wer das Umprogrammieren von Körperzellen und damit auch die Erzeugung so genannter induzierter pluripotenter Stammzellen (iPS-Zellen) noch besser verstehen wolle, müsse sich vor allem mit der Epigenetik beschäftigen. Das sagte der Stammzellforscher Rudolf Jaenisch vom Whitehead Institute in Cambridge, USA, am 12. September auf einer Pressekonferenz am Rande des Kongresses Stem Cells in Development and Disease des Max-Delbrück-Zentrums für Molekulare Medizin in Berlin.

Die Kenntnis des vererbten, aber nicht in der DNA festgelegten Umfelds der Gene, sei die Grundvoraussetzung für weitere Forschung auf dem Gebiet: „Die Epigenetik ist der entscheidende Steuerungsmechanismus – und die Reprogrammierung von adulten Zellen nichts anderes als ein epigenetisches Phänomen.“ Die Epigenetik verstehen, heiße also auch, das beste „Rezept“ zur Herstellung von iPS-Zellen zu finden.

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