Hoffen auf Biomarker für Frühgeburten

27. Juni 2016 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Anna K. Knight & Alicia K. Smith: Epigenetic biomarkers of preterm birth and its risk factors. Genes 7, 13.04.2016, E15.

Deutlich zu früh geborene Kinder haben sowohl in der Zeit um die Geburt als auch im späteren Leben ein erhöhtes Krankheits- und Sterblichkeitsrisiko. Für Geburtsmediziner ist es deshalb wichtig, das Risiko einer Frühgeburt möglichst früh abschätzen zu können. Zudem wäre es hilfreich, wenn sie bei Frühgeborenen besser als heute unterscheiden könnten, welche besonders gefährdet sind und welche nicht. Auf der Suche nach so genannten Biomarkern, die solche Gefahren zuverlässig anzeigen können, hoffen zwei US-amerikanische Forscherinnen nun auf die Epigenetik. In ihrem Übersichtsartikel erklären sie, warum Biomarker für Frühgeburten so wichtig sind und warum aktuelle Studien über das epigenetisch aktive DNA-Methylierungsmuster in Zellen die Hoffnung schüren, dass es schon bald solche Biomarker geben wird.

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