Einführung in die Epigenetik

18. September 2020 | Von | Kategorie: wirtschaft, projekte & medien
Dublin hat eine der ehrwürdigsten Bibliotheken der Welt.
Die berühmte Bibliothek des Trinity College in Dublin steht sinnbildlich für die Bedeutung der Epigenetik. So wie nebengenetische Markierungen entscheiden, welche ihrer Gene eine Zelle besonders gut lesen kann und welche nicht, bestimmen Bibliothekar*innen darüber, wie gut erreichbar die Bücher einer Bibliothek sind. Bildrechte: Peter Spork

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Die Epigenetik gilt zu Recht als eines der wichtigsten Forschungsgebiete unserer Zeit. Vielleicht sind gerade deshalb so viele Halbwahrheiten und Falschmeldungen zu diesem Thema im Umlauf. Magazine, Zeitungen und das Internet sind seit Jahren voll mit wüsten Spekulationen, was die neue Tochterdisziplin der Genetik alles erklären könne: Von der angeblichen Wirksamkeit homöopathischer Globuli über die Vererbung konkreter Ängste bis zum Ende des Darwinismus wird erstaunlich viel Unhaltbares mit der Neben-​ oder Zusatzgenetik in Verbindung gebracht.

Nicht zuletzt, um einige falsche oder übertriebene Vorstellungen geradezurücken erschien im Online Magazin Erbe&Umwelt bei RiffReporter ein großer Schwerpunkt zur Epigenetik. Der Einstiegsartikel fasst die Thematik kurz zusammen und verlinkt zu den beiden Hauptartikeln. Der erste dieser beiden Teile ist kostenlos. Er richtet sich vor allem an Laien und führt allgemeinverständlich und knapp in die Welt der Epigenetik ein. Wer ihn gelesen hat, sollte wissen, was Epigenetik überhaupt ist.

Der zweite Artikel geht in die Tiefe: Es ist eine ausführliche Einführung in die Welt der Epigenetik mit Literaturverweisen und vielen wissenschaftlichen Details. Darin geht es um das zelluläre Gedächtnis für Umwelteinflüsse, um epigenetische Schalter und Dimmer, um den neuen Blick auf Gesundheit und die Entstehung vieler Krankheiten sowie um perinatale Programmierung und transgenerationelle epigenetische Vererbung. Dieser Text richtet sich an interessierte Laien und Fachleute aus allen Disziplinen der Medizin, aber auch der Psychologie, Pädagogik, Gesundheitswissenschaften und Soziologie.

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