Beiträge zum Stichwort ‘ iPS-Zellen ’

Die Alters-Uhr zurückdrehen

17. Januar 2017 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Alejandro Ocampo et al.: In vivo amelioration of age-associated hallmarks by partial reprogramming. Cell 167, 15.12.2016, S. 1719-1733. Es gibt zunehmend Hinweise, dass die Alterung von Organismen ein epigenetisch gesteuerter Prozess ist. So lässt sich das biologische Alter eines Menschen gut anhand epigenomischer Daten vorhersagen. Jetzt zeigt sich, dass die Rechnung auch umgekehrt aufgeht: Forscher

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Erste Schritte der Zell-Reprogrammierung

30. September 2015 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Bo-Hua Jiang et al.: CHD1L regulated PARP1-driven pluripotency and chromatin remodeling during the early-stage cell reprogramming. Stem Cells 33, 10/2015, S. 2961-2972. Die künstliche Reprogrammierung von Körperzellen in das pluripotente Stadium, aus dem sich ähnlich wie bei einer der allerersten Zellen eines neu gezeugten Menschen noch nahezu jede spätere Körperzelle entwickeln kann, gilt als großer

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Per Abkürzung von Haut zu Leber

1. Juni 2014 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Saiyong Zhu et al.: Mouse liver repopulation with hepatocytes generated from human fibroblasts. Nature 508, 03.04.2014, S. 93–97. Die Hoffnung der Biomediziner auf induzierte pluripotente Stammzellen (iPSCs) ist groß. Zu deren Gewinnung werden die Epigenome ausgereifter Zellen so zurückprogrammiert, dass aus ihnen wieder jeder menschliche Zelltyp entstehen kann. Noch gelingt es aber nicht, aus iPSCs

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Epigenetischer Beschleuniger der Zell-Reprogrammierung

2. Februar 2014 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Bruno Di Stefano et al.: C/EBPα poises B cells for rapid reprogramming into induced pluripotent stem cells. Nature, 15.12.2013, Online- Vorabpublikation. Im Jahr 2012 erhielt der Japaner Shiniya Yamanaka den Medizin-Nobelpreis für seine Entdeckung, mit vier bestimmten Transkriptionsfaktoren (Gen-Aktivatoren) ausdifferenzierte Körperzellen in Stammzellen zurück verwandeln zu können. Aus diesen induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS-Zellen) lässt sich

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Shinya Yamanaka und John Gurdon

2. Januar 2013 | Von | Kategorie: personalien

Shinya Yamanaka, Zellbiologe an der Universität Kyoto und den Gladstone Institutes in San Francisco, erhielt gemeinsam mit dem Briten John Gurdon am 7. Dezember 2012 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Gurdon hatte 1962 Zellen von Krallenfröschen durch Transplantation in eine Eizelle reprogrammiert. Yamanaka zeigte später, dass dieser Prozess auch künstlich gelingt: Er publizierte 2006,

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Nukleosomen schützen vor Mutationen

3. April 2012 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Xiaoshu Chen et al.: Nucleosomes suppress spontaneous mutations base-specifically in eukaryotes. Science 335, 09.03.2012, S. 1235-1238 „Konventionelle Modelle zur Mutationsrate, wie sie meist für die Analyse der Evolution verwendet werden, scheinen zu stark zu vereinfachen“, folgern chinesische Forscher aus ihrer neuesten Studie. Xiasho Chen und Kollegen verglichen bei Hefen, Würmern und einer Fischart die Häufigkeit

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Pluripotenz im Hirschgeweih

1. April 2012 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Hans J. Rolf et al.: Intercellular transport of Oct4 in mammalian cells: A basic principle to expand a stem cell niche? PLoS one 7, 02/2012, e32287. Stammzellforscher haben erst vor wenigen Jahren gelernt, Körperzellen in induzierte pluripotente Stammzellen (iPS-Zellen) zurückzuprogrammieren. Jetzt fanden Physiologen von der Universität Göttingen heraus, dass die Natur diesen Trick längst beherrscht:

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„Epigenetik wird Rezept für iPS-Zellen liefern“

2. Oktober 2011 | Von | Kategorie: wirtschaft, projekte & medien

idw-online.de/pages/de/news440199 Wer das Umprogrammieren von Körperzellen und damit auch die Erzeugung so genannter induzierter pluripotenter Stammzellen (iPS-Zellen) noch besser verstehen wolle, müsse sich vor allem mit der Epigenetik beschäftigen. Das sagte der Stammzellforscher Rudolf Jaenisch vom Whitehead Institute in Cambridge, USA, am 12. September auf einer Pressekonferenz am Rande des Kongresses Stem Cells in Development

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Charakterisierung pluripotenter Zellen

8. April 2011 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Christoph Bock et al.: Reference maps of human ES and iPS cell variation enable high-throughput characterization of pluripotent cell lines. Cell 144, 04.02.2011, S. 439-452. Schwerpunktthema in Nature 471, 03.03.2011: Hussein et al., S. 58-62, Gore et al., S. 63-67, Lister et al., S. 68-73. Kommentar: Pera, S. 46-47. Pluripotente menschliche Zellen gelten als große

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Erkenntnisse des Jahrzehnts

3. Januar 2011 | Von | Kategorie: wirtschaft, projekte & medien

Elizabeth Pennisi: Shining a light on the genome’s ’dark matter’. Science 330, 17.12.2010, S. 1614. Gretchen Vogel: Cells rewrite their own destiny. Science 330, 17.12.2010, S. 1618. Das Wissenschaftsmagazin Science kürte zum Jahreswechsel die zehn wichtigsten Erkenntnisse des vergangenen Jahrzehnts. Gleich der erste Artikel widmet sich dabei der Epigenetik: Dass Forscher der „dunklen Materie“ des

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