Beiträge zum Stichwort ‘ Herz ’

Epigenetisches Mittel gegen Herzkrankheit

19. Februar 2016 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Janika Viereck et al.: Long noncoding RNA Chast promotes cardiac remodeling. Science Translational Medicine 8, 17.02.2016, 326ra22. Manche Herzkrankheiten führen zu einer Hypertrophie, also zu einer gefährlichen Verdickung von Herzmuskel und Herzkranzgefäßen aufgrund übermäßigen Zellwachstums. Sie bewirkt oft Herzversagen und endet nicht selten tödlich. Jetzt entdeckte ein deutsch-britisch-niederländisches Forscherteam bei Mäusen ein epigenetisch aktives Molekül,

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Epigenom des Herzens

20. November 2014 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Ralf Gilsbach et al.: Dynamic DNA methylation orchestrates cardiomyocyte development, maturation and disease. Nature Communications 5, 22.10.2014, doi: 10.1038/ncomms6288. Ein Team von Epigenetikern aus verschiedenen Instituten im Raum Freiburg/Basel hat sich die systematische Erforschung epigenetischer Markierungen von Herzmuskelzellen vorgenommen und nun erste interessante Resultate veröffentlicht. Der Vergleich der sehr genau erfassten Epigenome aus Zellkernen der

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Mikro-RNAs fürs Herz

8. September 2014 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Eric N. Olson. Micro RNAs as therapeutic targets and biomarkers of cardiovascular disease. Science Translational Medicine 6, 04.06.2014, 239ps3. In einer Sonderausgabe widmet sich das Fachblatt Science Translational Medicine den Herzkrankheiten. Dazu steuert Eric Olson von der University of Texas einen lesenswerten Perspektiv-Artikel über die Rolle von Mikro-RNAs in Herzkrankheiten bei. Diese epigenetischen Boten, deren

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Epigenetischer Marker für Übergewicht

9. Juni 2014 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Katherine J. Dick et al.: DNA methylation and body-mass index: a genome-wide analysis. Lancet, 12.03.2014, Online-Vorabpublikation. Ein internationales Forscherteam hat jetzt mit Hilfe einer Epigenom-weiten Assoziationsstudie einen klaren Zusammenhang gefunden zwischen einer bestimmten epigenetischen Veränderung und dem Body-Mass-Index (BMI) von Menschen. Dazu analysierten die Forscher die Epigenome aus Blutzellen von 459 Menschen und verglichen an

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Gebrochene Herzen früh erkennen

9. November 2013 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Milosz Jaguszewski et al.: A signature of circulating microRNAs differentiates Takotsubo Cardiomyopathy from acute myocardial infarction. European Heart Journal, 17.09.2013, Online-Vorabpublikation. Jeder vierzigste Mensch mit Verdacht auf Herzinfarkt leidet tatsächlich unter dem „Syndrom des gebrochenen Herzens“, auch Takotsubo-Kardiomyopathie genannt. Anders als beim Herzinfarkt wird das Herz dabei allerdings wieder vollständig gesund, so dass schon nach

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Epigenetische Ursache für schwache Herzen

9. April 2013 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Jan Haas et al.: Alterations in cardiac DNA methylation in human dilated cardiomyopathy. EMBO Molecular Medicine 5,03 / 2013, S. 413-429. Bei der dilatativen Kardiomyopathie ist der Herzmuskel krankhaft erweitert, was zu Herzschwäche führt. Beginn, Symptome und Verlauf der Krankheit können jedoch sehr unterschiedlich sein. Deshalb vermuten Mediziner, dass neben bekannten genetischen Einflüssen auch die

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Mikro-RNAs fürs Herz

6. Januar 2013 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Ana Eulalio et al.: Functional screening identifies miRNAs inducing cardiac regeneration. Nature 492, 20.12.2012, S. 376-381. Mark Mercola: A boost for heart regeneration. Nature 492, 20.12.2012, S. 360-362. Herzmuskelzellen teilen sich schon kurz nach der Geburt so gut wie gar nicht mehr. Diese fatale Blockade macht es so schwer, Herzen nach einem Infarkt zu regenerieren.

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Perinatale Programmierung

1. Januar 2012 | Von | Kategorie: wirtschaft, projekte & medien

Andreas Plagemann (Ed.): Perinatal programming: the state of the art. Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2012. Derzeit verändert sich der Blick auf die Entstehung und Vorbeugung von Krankheiten dramatisch. Nicht zuletzt dank der Entdeckungen der Epigenetik wird klar, dass die Veranlagung zu vielen Krankheiten bereits auf Umwelteinflüsse während der Zeit im Mutterleib und in den ersten

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Direkte Umprogrammierung, Teil 3

9. April 2011 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Jem A. Efe et al.: Conversion of mouse fibroblasts into cardiomyocytes using a direct reprogramming strategy. Nature Cell Biology, 03/2011, S. 215-222. Die direkte Umprogrammierung von Zellen gelingt immer besser: Nachdem Fibroblasten aus der Haut bei Mäusen bereits in Nervenzellen und bei Menschen in Blutzellen verwandelt wurden (Newsletter Epigenetik 1/2010 und 1/2011), gelang es Forschern

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