Beiträge zum Stichwort ‘ frühkindliche Prägung ’

Ist Armut eine Krankheit?

18. Mai 2017 | Von | Kategorie: wirtschaft, projekte & medien

nautil.us/issue/47/consciousness/why-poverty-is-like-a-disease Der bekannte britische Genetiker Steve Jones, Direktor am University College London, weist gerne darauf hin, dass die Lebenserwartung jener Menschen, die in den ärmsten Vierteln Glasgows leben, unfassbare 28 Jahre geringer ist, als die der Menschen in den wohlhabendsten Quartieren der gleichen Stadt. In Deutschland beträgt der Unterschied bei der Lebenserwartung zwischen Arm und

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Nachhaltige Spuren früher Traumata

7. Juli 2016 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Lotte C. Houtepen et al.: Genome-wide DNA methylation levels and altered cortisol stress reactivity following childhood trauma in humans. Nature Communications, 21.03.2016, 7:10967. Robert Kumsta et al.: Severe psychological deprivation in early childhood is associated with increased DNA methylation across a region spanning the transcription start site of CYP2E1. Translational Psychiatry 6, 07.06.2016, e830. Dass

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Positive Erfahrungen verhindern Trauma-Vererbung

7. Juli 2016 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Katharina Gapp et al.: Potential of environmental enrichment to prevent transgenerational effects of paternal trauma. Neuropsychopharmacology, 09.06.2016, Online-Vorabpublikation. Die Arbeitsgruppe um Isabelle Mansuy aus Zürich ist bekannt für ihre Forschung zur transgenerationellen epigenetischen Vererbung bei Mäusen, die in früher Kindheit traumatisiert wurden (siehe zB Newsletter Epigenetik 04/14: Positive Folgen von frühkindlichem Stress). Jetzt gelang dem

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Verbindung zwischen Armut und Depression

28. Juni 2016 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Johnna R. Swartz et al.: An epigenetic mechanism links socioeconomic status to changes in depression-related brain function in high-risk adolescents. Molecular Psychiatry, 24.05.2016, Online-Vorabpublikation. Dass toxischer Stress in früher Kindheit, etwa durch Gewalterfahrungen, die Epigenome in Zellen des Gehirns verändert, ist aus vielen Tierversuchen bekannt.  Auch für den Menschen wurde der Zusammenhang mit Hilfe epigenomischer

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Epigenetische Veränderung löst „ADHS-Bremse” bei Ratten

20. Mai 2015 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Stacey L. Kigar et al.: Gadd45b is an epigenetic regulator of juvenile social behavior and alters local pro-inflammatory cytokine production in the rodent amygdala. Brain, Behavior, and Immunity 46, 05/2015, S. 60 – 69. Eines der bekanntesten Beispiele für die frühkindliche epigenetische Prägung der Persönlichkeit sind Kinder so genannter Non-Licking-Rats (“nicht leckende Ratten”): Wenn sich

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Michael Meaney im NZZ-Interview

9. Februar 2015 | Von | Kategorie: wirtschaft, projekte & medien

http://www.nzz.ch/feuilleton/muetterliche-zuwendung-mildert-die-stressempfindlichkeit-1.18438371 Anlässlich der Verleihung des Klaus J. Jacobs Research Prize 2014 an Michael Meaney (siehe Newsletter Epigenetik 04/2014) veröffentlichte die Neue Zürcher Zeitung ein Gespräch mit dem kanadischen Biopsychologen von der McGill University in Montreal über dessen wichtige Erforschung des Zusammenhangs zwischen der frühkindlichen Prägung bei Ratten und deren späteren Stressanfälligkeit. Zu Beginn des Gesprächs

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Epigenetische Anpassung des Verhaltens

2. April 2013 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Danay Baker-Andresen et al.: Dynamic DNA methylation: a prime candidate for genomic metaplasticity and behavioral adaptation. Trends in Neuroscience 36, 01 / 2013, S. 3-13. Johanna Bick et al.: Childhood adversity and DNA methylation of genes involved in the hypothalamus-pituitary-adrenal axis and immune system: whole-genome and candidate-gene associations. Development and Psychopathology 24, 11 / 2012,

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Cortisolgabe in der Schwangerschaft verändert Epigenome des Fetus

5. Juli 2012 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Ariann Crudo et al.: Prenatal synthetic glucocorticoid treatment changes DNA methylation states in male organ systems: multigenerational effects. Endocrinology, 07.05.2012, Online-Vorabpublikation. Droht bei Menschen eine Frühgeburt, verordnen Ärzte der Mutter gewöhnlich synthetische Glucocorticoide (Stresshormone wie Cortisol), damit die Lungen des Ungeborenen schneller ausreifen. Epigenetiker befürchten, dass diese Therapie die frühkindliche epigenetische Prägung entscheidend beeinflussen kann,

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Fürsorge beeinflusst Hirnchemie

3. Januar 2012 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Ilaria Bertochi et al.: Regulatory functions of limbic receptors in body weight and anxiety uncovered by conditional knockout and maternal care. PNAS 108, 29.11. 2011, S. 19395-19400. Wenn Mäuse oder Ratten in frühester Kindheit nicht im üblichen Maß umsorgt werden, hinterlässt das bleibende Spuren in den Epigenomen wichtiger Gehirnzellen. Eine Folge dieser frühkindlichen Prägung ist

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Den Kampf gegen Fettsucht früher beginnen

9. Oktober 2011 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Peter D. Gluckman et al.: Losing the war against obesity: The need for a developmental perspective. Science Translational Medicine 3, 27.07. 2011, S. 93cm19. Wer den Kampf gegen die wachsende Zahl stark übergewichtiger Menschen und das damit steigende Risiko für Folgekrankheiten wie Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Leiden und manche Arten von Krebs noch gewinnen wolle, müsse sich verstärkt

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