Beiträge zum Stichwort ‘ DNMT-Hemmer ’

Zusätzliches epigenetisches Medikament verbessert Leukämie-Therapie

31. Mai 2017 | Von | Kategorie: onkologie

Michael Lübbert et al.: Results of the randomized phase II study DECIDER (AMLSG 14-09) comparing decitabine (DAC) with or without valproic acid (VPA) and with or without all-trans-retinoic acid (ATRA) add-on in newly diagnosed elderly non-fit AML patients. Abstract 589, American Society of Hematology, San Diego, 12/2016. Für ältere, geschwächte Patienten mit Akuter Myeloischer Leukämie

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Krebsschutz per Nahrung?

7. Juli 2016 | Von | Kategorie: onkologie

Eswar Shankar et al.: Dietary phytochemicals as epigenetic modifiers in cancer: Promise and challenges. Seminars in Cancer Biology, 23.04.2016, Online-Vorabpublikation. Pflanzeninhaltsstoffe etwa aus Kurkuma, grünem Tee, Sojabohnen oder Kresse stehen schon lange im Verdacht, epigenetisch aktive Enzyme zu beeinflussen und damit zumindest theoretisch auch eine krebsvorbeugende Wirkung zu haben. Ernährungsstudien beim Menschen konnten diese Zusammenhänge

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Epigenetik der Gehirn-Entwicklung

21. Juli 2015 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Paola Tognini et al.: Experience-dependent DNA methylation regulates plasticity in the developing visual cortex. Nature Neuroscience 18, 07/2015, doi: 10.1038/nn.4026. Damit wir lernen können, baut sich das Gehirn permanent um. Nervenzellen bilden neue Auswüchse und knüpfen haufenweise neue Kontakte (Synapsen) zu anderen Nervenzellen. Gleichzeitig werden überflüssige Kontakte und Nervenzell-Fortsätze abgebaut. Für all diese Veränderungen müssen

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Epigenetische Kombinationstherapie bekämpft Speiseröhrenkrebs

8. Juni 2015 | Von | Kategorie: onkologie

Theresa D. Ahrens et al.: Selective inhibition of esophageal cancer cells by combination of HDAC inhibitors and Azacytidine. Epigenetics 10, 04.05.2015, S. 431-445. Krebs der Speiseröhre gehört zu den besonders aggressiven Tumorleiden. Sofern er nicht mehr operiert werden kann, bleibt Ärzten bislang vor allem die Strahlen- und konventionelle Chemotherapie. Jetzt haben Mitglieder des Sonderforschungsbereichs Medizinische

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Epigenetik steuert sexuelle Orientierung

9. April 2015 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Bridget M. Nugent et al.: Brain feminization requires active repression of masculinization via DNA methylation. Nature Neuroscience, 30.03.2015, Online-Vorabpublikation. Dass weibliche und männliche Gehirne zumindest in Bezug auf das Sexualverhalten unterschiedlich sind, ist bekannt: Bislang dachte man, männliche Geschlechtshormone würden in einer frühen Entwicklungsphase direkt die Aktivität vermännlichender Gene in den Hirnzellen anstoßen. Doch nun

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Demethylierende Substanz aktiviert Antikrebs-Gene

5. September 2014 | Von | Kategorie: onkologie

David J. Stewart et al.: Impact of decitabine on immunohistochemistry expression of the putative tumor suppressor genes FHIT, WWOX, FUS1 and PTEN in clinical tumor samples. Clinical Epigenetics 6:13, 03.07.2014. Da in vielen Krebszellen wichtige vor Krebs schützende Tumorsuppressor-Gene per DNA-Methylierung epigenetisch auf inaktivierbar geschaltet sind, hoffen Forscher auf den Einsatz demethylierender Substanzen. Sie sollen

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Epigenetik macht Innere Uhr anpassungsfähig

8. Juni 2014 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Abdelhalim Azzi et al.: Circadian behavior is light-reprogrammed by plastic DNA methylation. Nature Neuroscience 17, 03/2014, S. 377–382. Innere Uhren ermöglichen die Anpassung menschlicher Organe an den äußeren Tag-Nacht-Rhythmus. Die Abstimmung mit der Außenwelt und die zeitliche Organisation im Körper übernimmt dabei eine paarige Region im Mittelhirn, Suprachiasmatischer Nucleus (SCN) genannt. Jetzt haben Forscher aus

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Verwandlung bei Quallen

4. Februar 2014 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Björn Fuchs et al.: Regulation of polyp-to-jellyfish transition in Aurelia aurita. Current Biology 24, 16.01.2014, Online-Vorabpublikation. Nicht nur Heuschrecken verwandeln sich. Noch viel ausgeprägter ist die Metamorphose von Quallen. Und auch bei dieser hat die Epigenetik ihre Finger im Spiel. Zoologen um Konstantin Khalturin von der Universität Kiel entschlüsselten den Mechanismus, der die asexuellen, festsitzenden

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ALL ist auch eine epigenetische Krankheit

3. November 2013 | Von | Kategorie: onkologie

Lena Harder et al.: Aberrant ZNF423 impedes B cell differentiation and is linked to adverse outcome of ETV6-RUNX1 negative B precursor acute lymphoblastic leukemia. Journal of Experimental Medicine 210, 21.10.2013, S. 2289-2304. Akute Lymphatische Leukämie (ALL) sei „nicht, wie bisher angenommen, ausschließlich eine genetische Erkrankung“, kommentiert Martin Horstmann vom Kinderkrebs-Zentrum Hamburg eine neue Studie deutscher

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Enttäuschende Versuche mit epigenetischem Krebsmedikament

5. August 2013 | Von | Kategorie: onkologie

Jeffery M. Klco et al.: Genomic impact of transient low-dose decitabine treatment on primary AML cells. Blood 121, 28.02.2013, S. 1633-1643. Die US-Amerikaner Jeffery Klco und Kollegen gewannen AML-Leukämiezellen aus lebendem Gewebe und behandelten sie mit dem epigenetisch aktiven, bereits zugelassenen und wirkungsvollen AML-Medikament Decitabin. Es ist bekannt, dass dieses Mittel wie das eng verwandte

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