Intro zur Ausgabe 3/17, September 2017

26. September 2017 | Von | Kategorie: intro

Es wird höchste Zeit, an dieser Stelle mal wieder die Mitherausgeber zu erwähnen. Noch dazu, weil es gleich mehrere Anlässe dafür gibt. Klar, dass der Newsletter Epigenetik ohne die Unterstützung eines derart fachkundigen und renommierten Gremiums nicht der Gleiche wäre. Mir als Autor gibt das Mitlesen der Experten Sicherheit. Und es sind gerade die von den Mitherausgebern vorgeschlagenen Themen, die den Newsletter besonders spannend machen. Veröffentlichungen in kleineren und kaum Öffentlichkeitsarbeit betreibenden Fachzeitschriften bleiben Journalisten wie mir natürlich allzu leicht verborgen.

Ein gutes Beispiel ist in dieser Ausgabe der Beitrag über die möglicherweise lebensverlängernde Wirkung des Meditierens. Danke für diesen Tipp an Gunther Meinlschmidt, und danke auch dafür, dass der Biopsychologe die Resultate sogleich fachkundig einordnet, beides nachzulesen ab Seite 6. Ein weiteres Beispiel ist die Studie aus Cell Reports, die eine Art epigenetische Achillesferse des nicht-kleinzelligen Lungenkrebses offenlegt (Seite 10). Sie macht anschaulich, wohin die Reise zukünftiger epigenetischer Anti-Krebs-Medikamente gehen könnte und wie weit die Forschung auf dieser Reise bereits ist.

Den zweiten Tipp verdanke ich übrigens Susanne Müller-Knapp, einer ausgewiesenen Expertin für die Entwicklung neuartiger Wirkstoffe. Sie forscht an der Goethe Universität in Frankfurt am Main und ist Projektleiterin im Structural Genomics Consortium (SGC), einem privat/öffentlichen Zusammenschluss mit Beteiligung von derzeit neun pharmazeutischen Unternehmen. Gemeinsam möchte man neue Wirkstoffe finden, wobei sich Müller-Knapp unter anderem auf epigenetisch aktive Substanzen spezialisiert hat. Kein Wunder, dass ich mich riesig freue, sie mit dieser Ausgabe als neue Mitherausgeberin begrüßen zu dürfen. Ihre Expertise wird den Newsletter Epigenetik mit Sicherheit bereichern!

Kaum noch zu erwähnen brauche ich, wie kompetent und erfolgreich die Mitherausgeber sind. Ihre eigene Arbeit taucht deshalb nicht von ungefähr immer wieder im Newsletter auf – völlig unabhängig von der Mitherausgeberschaft. Dieses Mal sind das zum Beispiel Alex Meissner mit einem Nature-Artikel über Krebs als fehlgeleitetes epigenetisches Programm (Seite 11) und Christoph Plass als Ko-Koordinator eines neuen Projekts zur Erforschung der Leukämie-Epigenetik (Seite 12). Von Plass kann man auch ebenso wie von Mitherausgeber Jörn Walter einen Vortrag als Podcast bei Deutschlandfunk Nova hören, worauf ich auf Seite 13 hinweise. Jörn Walter wiederum ist gleich bei zwei Tagungen, die ich auf Seite 14 in den Terminhinweisen aufliste, als Organisator aktiv, in Berlin und in Frankfurt.

Also: Vielen herzlichen Dank, liebe Expertinnen und Experten, für all die Arbeit und den Einsatz! Ich bin sicher, liebe Leserinnen und Leser, Sie schließen sich spätestens nach der Lektüre der vorliegenden Ausgabe bereitwillig an.

Herzlich, Ihr Peter Spork

Bildrechte: Thomas Duffé

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