Herzlich Willkommen zur Ausgabe 2/15

21. Juli 2015 | Von | Kategorie: intro

Peter_Spork(C)Tilman_Frischling1401_p(Hamburg, 21. Juli 2015) Heute möchte ich mich mal bei Ihnen, liebe Leser, bedanken. Denn es ist sicher nicht selbstverständlich, dass ich im Anschluss an den Versand des Newsletter Epigenetik immer wieder so viele E-Mails bekomme, in denen Sie ihre Freude über die zahlreichen neuen Informationen aus einem der wichtigsten Forschungsgebiete unserer Zeit zum Ausdruck bringen. Gelobt wird die Mischung der Themen, die verständliche und lebendige Darstellung oder die knappe Einordnung vieler Erkenntnisse in einen größeren Rahmen. Danke!

Selbst einige Autorenkollegen und forschende Epigenetiker schließen sich dem Lob an. Natürlich erfüllt mich das mit Stolz und motiviert mich jedes Mal, bei der kommenden Ausgabe noch etwas besser zu werden. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schrieb schon vor Jahren: „Der Hamburger Wissenschaftsautor Peter Spork sammelt seit kurzem die neuesten Interpretationstricks des Genoms in einem eigenen „Epigenetik-Newsletter“. Ein Archiv, das quasi täglich mit neuen Meldungen anschwillt.“ Der damals diagnostizierte Trend hält unvermindert an: Das Newsletter-Archiv auf der Website www.newsletter-epigenetik.de zählt mittlerweile 427 Meldungen. Sie sind ein einzigartiger Spiegel der dramatischen Entwicklung im Bereich der Epigenetik über die letzten fünf Jahre hinweg.

Umso wichtiger ist es, dass der Newsletter fortbesteht – auch das übrigens Aussage vieler, vieler E-Mails, die mich erreichen. Und auch hier habe ich gute Nachrichten: Die Firma Diagenode, einer der führenden globalen Anbieter für die Epigenetik-Forschung, mit Sitz in Lüttich, Belgien, und Denville, New Jersey, USA, ist als neuer Finanzier an Bord. Ich danke für die Unterstützung und freue mich über das Vertrauen.

Grund zur Freude ist das Engagement von Diagenode übrigens gerade auch für englischsprachige Epigenetik-Fans. Die Firma wird nämlich ausgewählte Meldungen ins Englische übersetzen und auf ihrer Website veröffentlichen. Ich bin gespannt, welche der Beiträge in diesem Newsletter dafür ausgewählt werden. Vielleicht die Erkenntnis, dass eineiige Zwillinge in Zukunft kein Alibi mehr haben (Seite 5), oder dass epigenetische Veränderungen zumindest bei Ratten eine Art ADHS auslösen können (Seite 4)? Oder die Meldung darüber, dass man dank einer epigenetischen Kombinationstherapie in Zukunft womöglich eine neue Therapieoption bei aggressivem Speiseröhrenkrebs hat (Seite 10)? Ich lasse mich überraschen und wünsche Ihnen, liebe Leser, schon jetzt viel Spaß beim Lesen.

Herzlich, Ihr Peter Spork

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