grundlagenforschung

Wenn das Großhirn schrumpft

27. April 2017 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Virginie Freytag et al.: A peripheral epigenetic signature of immune system genes is linked to neocortical thickness and memory. Nature Communications, 26.04.2017, doi: 10.1038/ncomms15193. Schon in jungen Jahren beginnt das menschliche Großhirn zu schrumpfen. Genauer gesagt: Die Großhirnrinde wird immer dünner. Einher mit diesem natürlichen Alterungsprozess geht eine Abnahme der Lern- und Gedächtnisfähigkeit. Gleichzeitig ist

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Epigenetik im „Goldrausch“

21. April 2017 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Cassandra Willyard: An epigenetics gold rush: new controls for gene expression. Nature 542, 22.02.2017, S. 406 – 408. www.spektrum.de/news/ein-neuer-dreh-in-der-epigenetik/1440214 Seit einigen Jahren ist die Welt der Epigenetik um eine neue Gattung biochemischer, die Genregulation beeinflussender Markierungen reicher: Nicht nur die DNA-Base Cytosin kann offenbar mit einer Methylgruppe versehen werden, sondern auch die Base Adenin. Diese

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Genregulationsnetzwerke auf einen Blick

7. April 2017 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Paul Datliner et al.: Pooled CRISPR screening with single-cell transcriptome readout. Nature Methods 14, 03/2017, S. 297 – 301. Der Bioinformatiker Christoph Bock hat das Feld der systematischen Analyse epigenetischer Mechanismen der Genregulation von Zellen schon öfters um wichtige neue Methoden bereichert. Nun stellte er mit seinem Team vom CeMM Forschungszentrum für molekulare Medizin in

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Mikro-RNA im Zentrum des Stress-Geschehens

25. Januar 2017 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Naama Volk et al.: Amygdalar micro-RNA-15a is essential for coping with chronic stress. Cell Reports 17, 08.11.2016, S. 1882-1891. Forscher vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München haben mit Kollegen eine Mikro-RNA aufgespürt, die eine zentrale Rolle bei der Verarbeitung von anhaltendem Stress zu spielen scheint. Chronischer Stress sorgt bei Mäusen zu deutlichen Veränderungen des Spiegels

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Schizophrenie durch Mikro-RNA-Mangel

25. Januar 2017 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Sungkun Chun et al.: Thalamic miR-338-3p mediates auditory thalamocortical disruption and its late onset in models of 22q11.2 microdeletion. Nature Medicine 23, 01/2017, S. 39-48. Schizophrenie ist eine komplexe Krankheit. Für ihr Auftreten sind meist mehrere Faktoren zugleich verantwortlich, wobei genetische Anlagen und Umwelteinflüsse eine Rolle spielen. Menschen mit einer bestimmten Mutation (22q11DS) erkranken beispielsweise

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Umwelt beeinflusst Risiko für Typ-1-Diabetes

25. Januar 2017 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Dirk S. Paul et al.: Increased dna methylation variability in type 1 diabetes across three immune effector cell types. Nature Communications 7, 29.11.2016, ncomms13555. Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunkrankheit, bei der sich das eigene Immunsystem gegen die Insulin produzierenden Inselzellen in der Bauchspeicheldrüse wendet. Das Leiden wird seit einigen Jahren immer häufiger, weshalb viele Forscher annehmen,

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Die Alters-Uhr zurückdrehen

17. Januar 2017 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Alejandro Ocampo et al.: In vivo amelioration of age-associated hallmarks by partial reprogramming. Cell 167, 15.12.2016, S. 1719-1733. Es gibt zunehmend Hinweise, dass die Alterung von Organismen ein epigenetisch gesteuerter Prozess ist. So lässt sich das biologische Alter eines Menschen gut anhand epigenomischer Daten vorhersagen. Jetzt zeigt sich, dass die Rechnung auch umgekehrt aufgeht: Forscher

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Potenzielles Mittel gegen Prader-Willi-Syndrom

17. Januar 2017 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Yuna Kim et al.: Targeting the histone methyltransferase G9a activates imprinted genes and improves survival of a mouse model of Prader–Willi syndrome. Nature Medicine, 26.12.2016, Online-Vorabpublikation. Das Prader-Willi-Syndrom ist eine seltene Entwicklungsstörung des Menschen. Sie tritt bei etwa einer von 15.000 Geburten auf, führt zu Lernbehinderungen, starkem Übergewicht, verringerter Körpergröße sowie verkürzter Lebenserwartung und ist

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Epigenetischen Enzymen bei der Arbeit zugeschaut

16. Januar 2017 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Hsiao-Ying Wey et al.: Insights into neuroepigenetics through human histone deacetylase PET imaging. Science Translational Medicine 8, 10.08.2016, 351ra106. Epigenetische Veränderungen von Zellen des Gehirns spielen vermutlich bei nahezu allen Persönlichkeitsstörungen und vielen anderen psychischen und neurologischen Erkrankungen eine Rolle, etwa bei der Alzheimerschen Krankheit, Schizophrenie, Depressionen oder Suchterkrankungen. Zu den epigenetischen Enzymen, die bei

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Epigenetik der Plazenta

10. Januar 2017 | Von | Kategorie: grundlagenforschung

Benjamin T. Mayne et al.: Accelerated placental aging in early onset preeclampsia pregnancies identified by DNA methylation. Epigenomics, 29.11.2016, Online-Vorabpublikation. Die Plazenta ist für jeden Menschen während der Zeit im Mutterleib lebenswichtig, aber sie gilt dennoch als jenes menschliche Organ, von dem bisher am wenigsten bekannt ist. Das wollen die Epigenetiker um Tina Bianco-Miotto von

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