intro

Intro zur Ausgabe 28, Januar 2018

Um ehrlich zu sein, geht mir dieser Vorwurf allmählich auf die Nerven: In Studien zur Epigenetik würden immer nur Korrelationen gemessen, keine Kausalitäten, sagen Kritiker. Sei zum Beispiel ein Epigenom bei einer Krankheit systematisch verändert, müsse das noch lange nicht ihr Auslöser sein. Es sei vielleicht auch nur deren Folge. Im Grunde könnten charakteristische epigenetische

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Autor / Herausgeber / Über diesen Newsletter

    Der kostenlose Newsletter Epigenetik erscheint im PDF-Format alle drei bis vier Monate seit April 2010. Er ist inhaltlich unabhängig und finanziert sich über Sponsoren (aktuell PerNaturam, früher auch Diagenode,). Der Newsletter geht auf eine Initiative der Celgene Deutschland GmbH zurück, die ihn bis zum Jahr 2014 finanzierte und eine gedruckte Ausgabe herstellte. Seit Dezember 2014 gibt es zudem diese Internet-Seiten, auf denen Meldungen vorab veröffentlicht werden und sämtliche bereits erschienenen Inhalte zugänglich sowie per Stichwort- und Volltextsuche recherchierbar sind.

      Für ein Email-Abo (PDF) melden Sie sich bitte im vorgesehenen Bereich in der rechten Spalte an. Eine gedruckte Form des Newsletters existiert derzeit nicht.

        Autor und Herausgeber des Newsletters ist der Biologe und Wissenschaftsautor Dr. rer nat. Peter Spork. Er hat unter anderem das erste populärwissenschaftliche Sachbuch zur Epigenetik geschrieben (Der zweite Code, Rowohlt Verlag, 2009) und veröffentlichte im März 2017 ein Buch darüber, wie die epigenetische Prägung unsere Gesundheit und Persönlichkeit beeinflusst (Gesundheit ist kein Zufall, DVA, 2017). Der Deutschlandfunk nannte ihn den "Mann, der die Epigenetik populär machte". Mehr Infos zu dem Autor, seinen Büchern und Auftritten, unter www.peter-spork.de.
Mitherausgeber

    Den Newsletter Epigenetik unterstützt ein Gremium aus international anerkannten Experten. Sie schlagen Themen vor und prüfen Beiträge auf fachliche Korrektheit. Außerdem schreiben sie hin und wieder das Editorial einer neuen Ausgabe.

    • • Prof. Dr. med. Norbert Gattermann, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf (ng)
    • • Dr. med. Nicola Lang, Hämato-Onkologie, München (nl)
    • • Prof. Dr. med. Ulrich Mahlknecht, St. Lukas Klinik, Solingen (um)
    • • Prof. Dr. rer. nat. Gunther Meinlschmidt, Ruhr-Universität Bochum/Universität Basel (gm)
    • • Prof. Dr. Alexander Meissner, Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik, Berlin (am)
    • • Dr. Susanne Müller-Knapp, SGC, Goethe Universität Frankfurt (smk)
    • • Prof. Dr. Christoph Plass, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg (cp)
    • • Prof. Dr. Jörn Walter, Universität des Saarlandes, Saarbrücken (jw)

      • Der Autor und Herausgeber dankt den Mitherausgebern für ihre hervorragende Unterstützung.

Newsletter Epigenetik

Ausgabe 28 | Januar 2018

Vererbte Gewalt? Spuren noch bei den Enkeln. Henne oder Ei Was verraten epigenetische Veränderungen wirklich. Epigenom-Editierung Brustkrebszellen nachgebaut. Und vieles mehr. Der kostenlose Newsletter Epigenetik erscheint alle drei bis vier Monate seit April 2010. Eine pdf-Version dieser Ausgabe können Sie herunterladen, indem Sie links auf das Titelbild klicken. Seit Ende 2014 erscheint der Newsletter Epigenetik

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Ausgabe 03/2017 | September 2017

Krebs als fehlgeleitetes Programm? Spannende neue Theorie. Halten Meditieren und Fasten jung? Neue Studien zur epigenetischen Alterung. Leucht-Würmchen Transgenerationelle Epigenetik sichtbar gemacht. Und vieles mehr. Der kostenlose Newsletter Epigenetik erscheint alle drei bis vier Monate seit April 2010. Eine pdf-Version dieser Ausgabe können Sie herunterladen, indem Sie links auf das Titelbild klicken. Seit Ende 2014

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Ausgabe 02/2017 | Mai 2017

Neues Mittel gegen Herzschwäche JQ1 bremst fatale Entzündungskaskade. Und es vererbt sich doch! Transgenerationelle Epigenetik bei Tieren. Alzheimer-Epigenetik Epigenetische Forschung kommt voran. Und vieles mehr. Der kostenlose Newsletter Epigenetik erscheint alle drei bis vier Monate seit April 2010. Eine pdf-Version dieser Ausgabe können Sie herunterladen, indem Sie links auf das Titelbild klicken. Seit Ende 2014

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Ausgabe 01/2017 | Januar 2017

Die Alters-Uhr zurückdrehen Wie man Zellen in lebenden Organismen reprogrammiert. Übergewicht prägt Gene Adipositas verändert unser Epigenom. Meilenstein Epigenomik-Konsortium publiziert 41 Studien. Und vieles mehr. Der kostenlose Newsletter Epigenetik erscheint alle drei bis vier Monate seit April 2010. Eine pdf-Version dieser Ausgabe können Sie herunterladen, indem Sie links auf das Titelbild klicken. Seit Ende 2014

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PDFs aller früheren Ausgaben

Ausgabe 02/2016 | Juli 2016 [Download PDF] Dicke Eltern – dicke Kinder Auch der Stoffwechsel wird epigenetisch vererbt. Macht Armut depressiv? Epigenetische Verbindung entdeckt. Signatur des Glioblastoms Vier Mikro-RNAs entscheiden über Aggressivität. Und vieles mehr Ausgabe 01/2016 | März 2016 [Download PDF] Umdenken in der Onkologie Ernüchterung und neuer Aufbruch. Dick oder dünn Epigenetische Phänotypen

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grundlagenforschung

DNA-Origami

Johan H. Gibcus et al.: A pathway for mitotic chromosome formation. Science, 18.01.2018, Online-Vorabpublikation. Ist eine Zelle aktiv, sind die knapp zwei Meter langen, auf mehrere Moleküle verteilten DNA-Fäden ineinander verwoben wie die Nudeln einer chinesischen Nudelsuppe. Beginnt jedoch die Zellteilung, schnurren die DNAs in einer knappen Viertelstunde zu den kompakten, schon unter dem Lichtmikroskop

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onkologie

Epigenom-Editierung ahmt Entstehung von Brustkrebs nach

Emily A. Saunderson et al.: Hit-and-run epigenetic editing prevents senescence entry in primary breast cells from healthy donors. Nature Communications 8, 13.11.2017, doi: 10.1038/s41467-017-01078-2. Pressemeldung, Barts Cancer Institute, 13.11.2017: Epigenetic editing: not just a one ‘hit’ wonder. Dass Krebszellen eine Reihe auffälliger epigenetischer Veränderungen besitzen, ist lange bekannt. Man weiß auch, dass viele von diesen

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wirtschaft, projekte & medien

Projekt zur frühen Prägung des Risikos für Alterskrankheiten

Pressemitteilung, Helmholtz Zentrum München, 15.01.2018. Insgesamt sechs Millionen Euro Fördergeld investiert die Helmholtz-Gemeinschaft in den folgenden drei Jahren in ein Projekt, das „neue präventive und therapeutische Möglichkeiten“ im Kampf gegen Alterskrankheiten ausloten soll. Diabetes, Krebs, Herz-Kreislauf-, Atemwegs- oder neurodegenerative Erkrankungen, aber auch chronische Infektionen würden zu einer „stetig wachsenden Herausforderung“ für Gesundheitssystem und Gesellschaft. Große

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personalien

Michael Kühn

Michael Kühn, Internist in der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz, wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft in das Emmy Noether-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses aufgenommen. Nun erhält er für fünf Jahre insgesamt 1,6 Millionen Euro, mit denen er eine eigene Forschungsgruppe aufbauen wird. Die Gruppe konzentriert sich auf epigenetische Veränderungen in Leukämien.

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termine

SR2 und Illingen, 25.02.2018: Vortrag und Radiogespräch

www.peter-spork.de/29-0-Terminvorschau.html Peter Spork, Autor und Herausgeber dieses Newsletters ist am 25. Februar von 9:04 bis 10:00 Uhr zu Gast bei der bekannten Radiosendung Fragen an den Autor des SR2 Kulturradios. Er unterhält sich mit Moderatorin Reingart Sauppe und den Hörern des Saarländischen Rundfunks über sein Buch Gesundheit ist kein Zufall. Am Nachmittag des gleichen Tages

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