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Intro zur Ausgabe 2/17, Mai 2017

Die Wissenschaftler, die sich mit der Erforschung der transgenerationellen epigenetischen Vererbung beschäftigen, haben es schwer. Wenn sie nicht gerade mit Pflanzen arbeiten, bei denen die Existenz ihres Forschungsgebiets unbestritten ist, dann ernten sie immer wieder Kritik: Sie würden ihre Daten überinterpretieren, lautet noch der harmloseste Vorwurf. Sie opferten ihre wissenschaftliche Integrität auf den Jahrmarkt der

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Autor / Herausgeber / Über diesen Newsletter

    Der kostenlose Newsletter Epigenetik erscheint im PDF-Format alle drei bis vier Monate seit April 2010. Er ist inhaltlich unabhängig und finanziert sich über Sponsoren (aktuell PerNaturam, früher auch Diagenode,). Der Newsletter geht auf eine Initiative der Celgene Deutschland GmbH zurück, die ihn bis zum Jahr 2014 finanzierte und eine gedruckte Ausgabe herstellte. Seit Dezember 2014 gibt es zudem diese Internet-Seiten, auf denen Meldungen vorab veröffentlicht werden und sämtliche bereits erschienenen Inhalte zugänglich sowie per Stichwort- und Volltextsuche recherchierbar sind.

      Für ein Email-Abo (PDF) melden Sie sich bitte im vorgesehenen Bereich in der rechten Spalte an. Eine gedruckte Form des Newsletters existiert derzeit nicht.

        Autor und Herausgeber des Newsletters ist der Biologe und Wissenschaftsautor Dr. rer nat. Peter Spork. Er hat unter anderem das erste populärwissenschaftliche Sachbuch zur Epigenetik geschrieben (Der zweite Code, Rowohlt Verlag, 2009) und veröffentlichte im März 2017 ein Buch darüber, wie die epigenetische Prägung unsere Gesundheit und Persönlichkeit beeinflusst (Gesundheit ist kein Zufall, DVA, 2017). Der Deutschlandfunk nannte ihn den "Mann, der die Epigenetik populär machte". Mehr Infos zu dem Autor, seinen Büchern und Auftritten, unter www.peter-spork.de.
Mitherausgeber

    Den Newsletter Epigenetik unterstützt ein Gremium aus international anerkannten Experten. Sie schlagen Themen vor und prüfen Beiträge auf fachliche Korrektheit. Außerdem schreiben sie hin und wieder das Editorial einer neuen Ausgabe.

    • • Prof. Dr. med. Norbert Gattermann, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf (ng)
    • • Dr. med. Nicola Lang, Hämato-Onkologie, München (nl)
    • • Prof. Dr. med. Ulrich Mahlknecht, St. Lukas Klinik, Solingen (um)
    • • Prof. Dr. rer. nat. Gunther Meinlschmidt, Ruhr-Universität Bochum/Universität Basel (gm)
    • • Prof. Dr. Alexander Meissner, Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik, Berlin (am)
    • • Prof. Dr. Christoph Plass, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg (cp)
    • • Prof. Dr. Jörn Walter, Universität des Saarlandes, Saarbrücken (jw)

      • Der Autor und Herausgeber dankt den Mitherausgebern für ihre hervorragende Unterstützung.

Newsletter Epigenetik

Ausgabe 02/2017 | Mai 2017

Neues Mittel gegen Herzschwäche JQ1 bremst fatale Entzündungskaskade. Und es vererbt sich doch! Transgenerationelle Epigenetik bei Tieren. Alzheimer-Epigenetik Epigenetische Forschung kommt voran. Und vieles mehr. Der kostenlose Newsletter Epigenetik erscheint alle drei bis vier Monate seit April 2010. Eine pdf-Version dieser Ausgabe können Sie herunterladen, indem Sie links auf das Titelbild klicken. Seit Ende 2014

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Ausgabe 01/2017 | Januar 2017

Die Alters-Uhr zurückdrehen Wie man Zellen in lebenden Organismen reprogrammiert. Übergewicht prägt Gene Adipositas verändert unser Epigenom. Meilenstein Epigenomik-Konsortium publiziert 41 Studien. Und vieles mehr. Der kostenlose Newsletter Epigenetik erscheint alle drei bis vier Monate seit April 2010. Eine pdf-Version dieser Ausgabe können Sie herunterladen, indem Sie links auf das Titelbild klicken. Seit Ende 2014

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Ausgabe 02/2016 | Juli 2016

Dicke Eltern – dicke Kinder Auch der Stoffwechsel wird epigenetisch vererbt. Macht Armut depressiv? Epigenetische Verbindung entdeckt. Signatur des Glioblastoms Vier Mikro-RNAs entscheiden über Aggressivität. Und vieles mehr. Der kostenlose Newsletter Epigenetik erscheint vierteljährlich seit April 2010. Eine pdf-Version dieser Ausgabe können Sie herunterladen, indem Sie links auf das Titelbild klicken. Seit Ende 2014 erscheint

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Ausgabe 01/2016 | März 2016

Umdenken in der Onkologie Ernüchterung und neuer Aufbruch. Dick oder dünn Epigenetische Phänotypen beim Menschen. Toxischer Stress macht alt Epigenom altert bei dauerhafter Belastung rascher. Und vieles mehr. Der kostenlose Newsletter Epigenetik erscheint vierteljährlich seit April 2010. Eine pdf-Version dieser Ausgabe können Sie herunterladen, indem Sie links auf das Titelbild klicken. Seit Ende 2014 erscheint

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PDFs aller früheren Ausgaben

Ausgabe 03/2015 | November 2015 [Download PDF] Marker für Homosexualität Epigenetische Vorhersage der sexuellen Orientierung. Vererbtes Trauma Holocaust-Überlebende geben Veränderung weiter. Doppelschlag gegen Pankreaskarzinom Zwei epigenetische Mittel wirken gemeinsam. Und vieles mehr Ausgabe 02/2015 | Juli 2015 [Download PDF] ADHS-Bremse Epigenetik kontrolliert Aktivität bei jungen Ratten. Nabelschnur-Orakel Vorhersage schulischer Leistungen schon bei Geburt. Epigenetik gegen

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grundlagenforschung

Und es vererbt sich doch!

Filippo Ciabrelli et al.: Stable Polycomb-dependent transgenerational inheritance of chromatin states in Drosophila. Nature Genetics 49, 26.05.2017, S. 876-886. Vincenzo Pirrotta: Of giraffes` necks and the inheritance of chromatin states. Nature Genetics 49, 26.05.2017, S. 821-823. Adam Klosin et al.: Transgenerational transmission of environmental information in C. elegans. Science 356, 21.04.2017, S. 320-323. Schon im

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onkologie

Zusätzliches epigenetisches Medikament verbessert Leukämie-Therapie

Michael Lübbert et al.: Results of the randomized phase II study DECIDER (AMLSG 14-09) comparing decitabine (DAC) with or without valproic acid (VPA) and with or without all-trans-retinoic acid (ATRA) add-on in newly diagnosed elderly non-fit AML patients. Abstract 589, American Society of Hematology, San Diego, 12/2016. Für ältere, geschwächte Patienten mit Akuter Myeloischer Leukämie

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wirtschaft, projekte & medien

Was Epigenetik ist, und was sie für uns bedeutet

Jörn Walter & Anja Hümpel (Hrsg.): Epigenetik. Implikationen für die Lebens- und Geisteswissenschaften. Nomos, Baden-Baden 2017. Im März 2017 veröffentlichte die Interdisziplinäre Arbeitsgruppe Gentechnologiebericht der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ihren Forschungsbericht zur Epigenetik. Die Herausgeber hatten dabei den Anspruch, die „große Relevanz“ herauszuarbeiten, die die neue Wissenschaft der Epigenetik für die „verschiedensten Zweige der Biologie,

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personalien

Alexander Meissner

Alexander Meissner, Mitherausgeber dieses Newsletters und zuletzt Professor in der Abteilung für Stammzellforschung und regenerative Biologie an der Harvard University in Boston sowie Mitglied des Broad Institute, gilt seit Jahren als einer der führenden Epigenetiker. Er publizierte mit seinem Team wegweisende Studien auf dem Gebiet der systematischen Analyse ganzer Epigenome, Epigenomik genannt, und gehörte zu

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termine

Mainz, 19. bis 21.06. 2017: Den Zahlen nach zur Genregulation

www.imb.de/2017conference Die nächste Epigenetik-Tagung des Instituts für Molekulare Biologie IMB in Mainz findet im Juni 2017 statt. Im Fokus stehen dabei die neuesten Entwicklungen und spannendsten aktuellen Resultate auf dem Gebiet der Genregulationsforschung. Dem Motto der Tagung – Gene Regulation by the numbers – folgend, konzentrieren sich viele Vorträge auf ein besonders zukunftsträchtiges Feld: die

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