Peter Spork (C) Franka Frischling 2016

intro

Intro zur Ausgabe 2/16, Juli 2016

(Hamburg, den 7. Juli 2016) Zu den Bereichen, die von der Epigenetik besonders profitieren, gehört zweifelsohne die Biopsychologie. Gleich fünf Meldungen in diesem Newsletter kreisen um die Themen Traumatisierung, Depression, Stress und Schizophrenie. Doch diese Häufung wundert nicht. Immerhin scheint die Epigenetik tatsächlich Lösungen anzubieten für einige besonders spannende, fast schon existenzielle Fragen, die uns

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Autor / Herausgeber / Über diesen Newsletter

    Der kostenlose Newsletter Epigenetik erscheint vierteljährlich seit April 2010. Er ist inhaltlich unabhängig und finanziert sich über Sponsoren (aktuell Diagenode, PerNaturam). Der Newsletter geht auf eine Initiative der Celgene Deutschland GmbH zurück, die ihn bis zum Jahr 2014 finanzierte und eine gedruckte Ausgabe herstellte. Seit Dezember 2014 gibt es zudem diese Internet-Seiten, auf denen Meldungen vorab veröffentlicht werden und sämtliche bereits erschienenen Inhalte zugänglich sowie per Stichwort- und Volltextsuche recherchierbar sind.

      Für ein Email-Abo (PDF) melden Sie sich bitte im vorgesehenen Bereich in der rechten Spalte an. Eine gedruckte Form des Newsletters existiert derzeit nicht.

        Autor und Herausgeber des Newsletters ist der Biologe und Wissenschaftsautor Dr. rer nat. Peter Spork. Er hat unter anderem das erste populärwissenschaftliche Sachbuch zur Epigenetik geschrieben (Der zweite Code, Rowohlt Verlag, 2009). Der Deutschlandfunk nannte ihn den "Mann, der die Epigenetik populär machte". Mehr Infos unter www.peter-spork.de.
Mitherausgeber

    Den Newsletter Epigenetik unterstützt ein Gremium aus international anerkannten Experten. Sie schlagen Themen vor und prüfen Beiträge auf fachliche Korrektheit. Außerdem schreiben sie hin und wieder das Editorial einer neuen Ausgabe.

    • • Prof. Dr. med. Norbert Gattermann, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf (ng)
    • • Dr. med. Nicola Lang, Hämato-Onkologie, München (nl)
    • • Prof. Dr. med. Ulrich Mahlknecht, St. Lukas Klinik, Solingen (um)
    • • Prof. Dr. rer. nat. Gunther Meinlschmidt, Ruhr-Universität Bochum/Universität Basel (gm)
    • • Dr. Alexander Meissner, Harvard University, Boston (am)
    • • Prof. Dr. Christoph Plass, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg (cp)
    • • Prof. Dr. Jörn Walter, Universität des Saarlandes, Saarbrücken (jw)

      • Der Autor und Herausgeber dankt den Mitherausgebern für ihre hervorragende Unterstützung.

Newsletter Epigenetik

(C) Dr. Peter Spork; www.peter-spork.de

Ausgabe 02/2016 | Juli 2016

Dicke Eltern – dicke Kinder Auch der Stoffwechsel wird epigenetisch vererbt. Macht Armut depressiv? Epigenetische Verbindung entdeckt. Signatur des Glioblastoms Vier Mikro-RNAs entscheiden über Aggressivität. Und vieles mehr. Der kostenlose Newsletter Epigenetik erscheint vierteljährlich seit April 2010. Eine pdf-Version dieser Ausgabe können Sie herunterladen, indem Sie links auf das Titelbild klicken. Seit Ende 2014 erscheint

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Titel-Newsletter-Epigenetik-201601_sch

Ausgabe 01/2016 | März 2016

Umdenken in der Onkologie Ernüchterung und neuer Aufbruch. Dick oder dünn Epigenetische Phänotypen beim Menschen. Toxischer Stress macht alt Epigenom altert bei dauerhafter Belastung rascher. Und vieles mehr. Der kostenlose Newsletter Epigenetik erscheint vierteljährlich seit April 2010. Eine pdf-Version dieser Ausgabe können Sie herunterladen, indem Sie links auf das Titelbild klicken. Seit Ende 2014 erscheint

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Titel-Newsletter-Epigenetik-201503_sch

Ausgabe 03/2015 | November 2015

Marker für Homosexualität Epigenetische Vorhersage der sexuellen Orientierung. Vererbtes Trauma Holocaust-Überlebende geben Veränderung weiter. Doppelschlag gegen Pankreaskarzinom Zwei epigenetische Mittel wirken gemeinsam. Und vieles mehr. Der kostenlose Newsletter Epigenetik erscheint vierteljährlich seit April 2010. Eine pdf-Version dieser Ausgabe können Sie herunterladen, indem Sie links auf das Titelbild klicken. Seit Ende 2014 erscheint der Newsletter Epigenetik

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Titel-Newsletter-Epigenetik-201502_sch

Ausgabe 02/2015 | Juli 2015

ADHS-Bremse Epigenetik kontrolliert Aktivität bei jungen Ratten. Nabelschnur-Orakel Vorhersage schulischer Leistungen schon bei Geburt. Epigenetik gegen Speiseröhrenkrebs? Neue Kombinationstherapie weckt Hoffnungen. Und vieles mehr. Der kostenlose Newsletter Epigenetik erscheint vierteljährlich seit April 2010. Eine pdf-Version dieser Ausgabe können Sie herunterladen, indem Sie links auf das Titelbild klicken. Seit Ende 2014 erscheint der Newsletter Epigenetik auch

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PDFs aller früheren Ausgaben

Ausgabe 01/2015 | April 2015 [Download PDF] Epigenomik startet durch Einzigartiger Einblick in Genregulation. Sexuelle Orientierung Epigenetik macht weibliches Gehirn männlich. Neues Krebsmedikament? Gleich drei erfolgreiche Studien mit EZH2. Ausgabe 04/2014 | Dezember 2014 [Download PDF] Überraschung im Blut Infekt trainiert auch das unspezifische Immunsystem. Positiver Stress Frühkindlicher Stress kann auch gut sein. Evolution im

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grundlagenforschung

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Mikro-RNA schützt Mäuse vor tödlicher Bewegungsstörung

Yu Miyazaki et al.: An miRNA-mediated therapy for SCA6 blocks IRES-driven translation of the CACNA1A second cistron. Science Translational Medicine 8, 13.07.2016, 347ra94. Die spinozerebulläre Ataxie ist eine seltene, tödlich verlaufende genetische Krankheit, von der es mehr als 30 verschiedene Typen gibt. Gemein ist den Leiden, dass bestimmte Nervenzellen im Kleinhirn namens Purkinje-Zellen (siehe Titelbild)

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onkologie

Krebsschutz per Nahrung?

Eswar Shankar et al.: Dietary phytochemicals as epigenetic modifiers in cancer: Promise and challenges. Seminars in Cancer Biology, 23.04.2016, Online-Vorabpublikation. Pflanzeninhaltsstoffe etwa aus Kurkuma, grünem Tee, Sojabohnen oder Kresse stehen schon lange im Verdacht, epigenetisch aktive Enzyme zu beeinflussen und damit zumindest theoretisch auch eine krebsvorbeugende Wirkung zu haben. Ernährungsstudien beim Menschen konnten diese Zusammenhänge

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wirtschaft & medien

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Lob der Widerstandskraft

Richard Friebe: Hormesis. Das Prinzip Widerstandskraft. Wie Stress und Gift uns stärker machen. Carl Hanser Verlag, München 2016. „Erst die Dosis macht das Gift“: Das soll schon Paracelsus vor 500 Jahren gesagt haben. Und die Aussage ist heute aktueller denn je. Unsere Angst vor Umweltgiften und anderen mehr oder weniger versteckten Gefahren der modernen Zeit,

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personalien

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Claus-Dieter Kuhn

Claus-Dieter Kuhn, promovierter Biochemiker und Strukturbiologe von der Universität Bayreuth erhielt im März den mit 60.000 Euro dotierten Paul Ehrlich und Ludwig Darmstaedter Nachwuchspreis 2016. Kuhns Forschung hat auch zum Verständnis der epigenetisch wichtigen Welt der nichtkodierenden RNAs beigetragen. Unter anderem gelangen ihm molekulare Schnappschüsse des Enzyms RNA Polymerase I, und er entschlüsselte, dass das

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termine

Freiburg, 30.11. bis 2.12.2016: Freiburg Epigenetics Meeting

events.ie-freiburg.mpg.de Bereits zum vierten Mal findet dieses erfolgreiche Meeting am Freiburger Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik statt. Hier treffen sich wirklich alle die in der Epigenetik Rang und Namen haben. Organisiert wird das alle zwei Jahre stattfindende Meeting wie immer von den Max-Planck-Direktoren Asifa Akhtar und Thomas Jenuwein. Zu den vielen bekannten Referenten gehören Isabelle

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